Mehr Transparenz bei der ARD

Der Vorsitzende des HR-Rundfunkrates, Jörn Dulige, begrüßte laut epd medien beim Frankfurter Tag des Online-Journalismus am 4. Juni die Forderungen nach mehr Transparenz beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Auch HR-Intendant Helmut Reitze hält mehr Transparenz bei den öffentlich-rechtlichen Sendern für wünschenswert. Er befürwortete sogar die gerade wenige Wochen alte Bewegung „Open ARD ZDF“, die fordert, die Verwendung von Gebührengeldern offen zu legen. Reitze werde jedoch nicht jeden Wunsch nach Offenlegung erfüllen.

 

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Horst Seehofer: Chefs von ARD und ZDF sollten Bezüge offenlegen

 

„Ich wünsche mir bei den öffentlich-rechtlichen Sendern die gleiche Transparenz wie bei den Politikern. Was ich verdiene, können Sie im Gesetz nachlesen. Das gilt so für das öffentlich-rechtliche ZDF nicht“, sagte Horst Seehofer der „Bild am Sonntag“.

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Transparenzregelung zu Regierungsinseraten

  Der Vorstand des Verbandes Österreichischer Zeitungen will alle Geldflüsse transparent machen, die im Rahmen „kommerzieller Kommunikationsmaßnahmen und Medienkooperationen seitens öffentlicher Stellen und Unternehmen mit mehrheitlicher Beteiligung der öffentlichen Hand getätigt werden“. Es ginge um die „Absicherung unserer Unabhängigkeit und um unsere…

Produzentenallianz will nach Kika-Skandal – begrenzt – mehr Transparenz

Nun, nach einem Monat, äußert sich die Produzentenallianz zum aktuellen Kika-Skandal. „Der Vorfall sei umso mehr zu bedauern, weil bis zum heutigen Tage die Qualität des von ARD und ZDF sowie deren Gemein­schaftsunternehmen gezeigten Pro­gramms – gerade im internationalen Vergleich – beachtlich hoch ist.“ So kann man Lob und Kritik verbinden. „Die äußerst angespannte wirtschaftliche Situation gerade auch vieler kleiner und mittlerer Produzenten – vor allem auch im Kinderprogramm und bei der Animation, auch in den neuen Bundesländern – macht die moralische Verworfenheit der handelnden Personen besonders offenbar“, erklärt Michael Schmetz, Leiter der Produzentenallianz-Sektion Animation.

Aber ist es nicht gerade die angespannte wirtschaftliche Situation vielen Produktionsfirmen, die ein solch „unmoralisches Handeln“ zusätzlich befördert? Ist nicht auch zu fragen, warum die betreffende Firma trotz der hohen leistungslosen finanziellen Zuführungen in die Insolvenz ging? Offenbart dies nicht auch, dass es eine angemessene Vergütung, wie sie auch die Ministerpräsidenten immer wieder über Protokollnotizen zu Rundfunkstaatsverträgen einfordern, nur für wenige Firmen gibt? Weiterlesen Produzentenallianz will nach Kika-Skandal – begrenzt – mehr Transparenz