Zitiert: Worüber im Bundestagswahlkampf (nicht) gesprochen wurde

Der deutsche Bundestagswahlkampf 2025 war zum allergrößten Teil durch innenpolitische Themen geprägt. Hierzu zählte insbesondere auch die sogenannte Migrationsdebatte verbunden mit der Frage nach der inneren Sicherheit. In zwölf ausgewerteten reichweitenstarken Wahlsendungen spielte außenpolitisch einzig der Ukraine-Krieg eine relevante Rolle. Die Kriege…

Kein „Equal Pay“ bei ARD-Talkshows

Am letzten Sonntag ließ Günther Jauch „Der ungerechte Lohn – warum verdienen Frauen weniger? Gleicher Lohn für gleiche Arbeit? Von wegen!“ diskutieren. Doch warum Günther Jauch und Frank Plasberg mehr als Anne Will und Sandra Maischberger verdienen, wurde nicht diskutiert.

Für die Politikttalks von ARD und ZDF hatte die Kommission zur Ermittlung der Finanzen einmal in ihrem 19. Bericht die Kosten ermittelt und im Vergleich für die Jahre 2011 und 2012 dargestellt (Tz. 512) Da konnte man feststellen, dass im Jahr 2012 eine Sendung von Günther Jauch mit 285.000 Euro fast dreimal so teuer war wie eine von Sandra Maischberger mit 107.000 Euro. Frank Plasberg lag bei 210.000 Euro, Anne Will bei 179.000 Euro. (Im 17. KEF-Bericht hat man die Kosten für die Jahre 2007 und 2008 dargestellt (Tz. 617).) Weiterlesen Kein „Equal Pay“ bei ARD-Talkshows

Bei Jauch „schrumpft“ Linkspartei auf 5 Prozent, bei Will wächst sie auf 17%

Immer wieder einmal wird behauptet, dass LINKE Politikerinnen und Politiker die Talkshows bei ARD und ZDF mit dominieren würden. Sahra Wagenknecht, Gregor Gysi, oskar Lafontaine wären Talkshow-Könige. Ob das stimmt, kann man nun überprüfen. Und man kann auch sehen, wie stark die…

Talkshows: Wie relativ Gleiches unterschiedlich bewertet wird

 

Joachim Huber hat sich im Tagesspiegel mit der Zuschauerentwicklung bei den Talkshows beschäftigt und konstatiert: Abwärtsbewegung auch bei „Hart aber fair“: Frank Plasbergs Talk verfolgten in diesem Halbjahr 3,05 Millionen, im Halbjahr 2012 waren es noch 3,23 Millionen (MA: 10,1 Prozent/9,9 Prozent). Relativ stabil stellt sich die Situation bei „Anne Will“ dar, die Talkshow am Mittwoch kam 2012 auf durchschnittlich 1,65 Millionen Zuschauer, aktuell sind es 1,52 Millionen; der Marktanteil „ermäßigte“ sich von 10,6 auf 10,3 Prozent.“

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Zitat: Gespräch statt Talkshow – Ein Programmgenre muss wieder zu sich selbst finden

 

 

Die Talkshow von heute ist nicht mehr ein Gespräch. Man möchte behaupten, das Genre könnte gewinnen, wenn es von dem Klimbim, den es anstellt, um das Gespräch abzuwürgen, wieder zu einem überraschenden Gespräch zurückginge.

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