Zitiert: Medienstaatsvertrag als „großer Wurf“

Das jetzt umzusetzende Ergebnis darf als großer Wurf bezeichnet werden – auch wenn ich mir persönlich noch mehr gewünscht hätte. Viele meiner Reformimpulse der vergangenen Jahre sind aufgegriffen worden. Was mich mit Sorge erfüllt, ist, dass die Intendantinnen und Intendanten bisher nicht den Eindruck vermittelt haben, mit dem Inkrafttreten frisch ans Werk gehen zu wollen und hierfür gut vorbereitet zu sein. Sie erwecken den Eindruck, manche Vorgabe eher als unverbindliche Anregung statt als Gesetzesbefehl verstehen zu wollen

Rainer Robra, faz.net, 03.12.2025 (online)

Zitiert: Weiter Ungewissheit über neues Modell für Rundfunkfinanzierung

Die Einführung des neuen Finanzierungsmodells für die öffentlich-rechtlichen Sender bleibt weiter unwahrscheinlich. Zwar haben nach epd-Informationen inzwischen die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten von 13 Bundesländern die Novelle des Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrags unterzeichnet. In Bayern, Sachsen-Anhalt und Sachsen ist dies jedoch derzeit nicht zu erwarten. Die…

Zitiert: Rundfunkreform geht Sachsen-Anhalt nicht weit genug

Die mit dem neuen Medienänderungsstaatsvertrag geplanten Reformen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks stoßen in Sachsen-Anhalt auf Kritik. Der Koalition im Landtag gehen sie nicht weit genug. Blockieren will man den Vertrag nicht, aber eigene Vorschläge vorlegen und so Druck für zukünftige Verhandlungen machen. Im…

Zitiert: Was die Koalition in Sachsen-Anhalt medienpolitisch (nicht) will

Die Finanzierung der Anstalten durch die Bürgerinnen und Bürger sowie durch Unternehmen über den Rundfunkbeitrag verpflichtet dabei zu besonderer Wirtschaftlichkeit und ist mit einer modernen Auffassung des Rundfunkauftrages in Einklang zu bringen. Ein sparsamer Mitteleinsatz, wie von der  Kommission zur Ermittlung des…

Wer in Sachsen-Anhalt mehr als der Bundespräsident verdient

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident kritisierte, dass WDR-Intendant Tom Buhrow „mit 399.000 Euro deutlich mehr verdient als der Bundespräsident, der auf 214.000 Euro kommt.” (Magdeburger Volksstimme, 08.02.2020, S. 1) Laut dem Landeshaushalt für das Jahr 2019 hat Ministerpräsident Reiner Haseloff in 2017 immerhin 180.317 Euro…