Zitiert: So viele Presserats-Rügen wie noch nie

Der Deutsche Presserat hat 2024 die bisher höchste Zahl an Rügen in einem Jahr ausgesprochen. 86-mal verhängte er seine schärfste Sanktion und übertraf damit den bisherigen Höchstwert aus dem Jahr 2023 mit 73 Rügen. Besonders häufig rügte die Freiwillige Selbstkontrolle der Presse…

Zitiert: Presserat gegen Schleichwerbung wirkungslos

Der Presserat rügt eine Klambt-Zeitschrift wegen schamloser Schleichwerbung für ein Anti-Falten-Produkt. Doch der Blick auf andere Hefte aus dem Verlag zeigt: Schamlosigkeit ist hier seit Jahren Programm.

Stefan Niggemeier, uebermedien.de, 22.01.2025 (online, Paid)

Zitiert: Warum BILD die meisten Presserats-Rügen erhält

Die Vielzahl der Presserats-Rügen, die „Bild“ auch unter Horn zuverlässig sammelt, relativiert die Journalistin: „Wenn Sie 20 Mio Visits am Tag haben, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Sie eine Rüge vom Presserat bekommen, als wenn Sie der ‚Pinneberger Bote‘ sind.“ „Bild“ werde immer die meisten Rügen erhalten, weil das Blatt am häufigsten angezeigt werde. Manche Rügen nehme Horn auch „sehenden Auges“ in Kauf. Als Beispiel nennt sie die „Schnösel auf Sylt“, die „Deutschland den Deutschen“ gesungen haben und die „Bild“ unverpixelt gezeigt hat.

Markus Trantow, turi2.de, 24.06.2024 (online)

Zitiert: Bild ist eine Rügenpresse!

Die Bild hat es geschafft, 26 von den 60 verteilten Rügen des Presserats 2021 abzubekommen. Was es dazu braucht? Die ständige Missachtung des Pressekodex.

Ein Rekord – selbst für die Bild. Die Hörzu als Zweitplatzierte kommt nur auf drei Rügen im Jahr 2021.

Lilly Graschl, Daniela Krenn und Fahima Makanga, katapult-magazin.de, 17.02.2022 (online)

Zitiert: Was journalistische Angebote erfüllen sollten

Ein Gedankenexperiment: Jede Publikation, die als journalistisch wahrgenommen werden will, unterwirft sich Richtlinien der Faktenauswahl, Faktenerarbeitung und geschäftlicher Transparenz, an die sie sich halten will. Ein von allen Publikationen gewähltes Gremium funktioniert als Beschwerdestelle, welche bei möglichen Verstössen gegen die Richtlinien angerufen werden kann. Besonders wichtig: Bei Verstössen muss die Rüge prominent und dauerhaft publiziert werden. Im Gegenzug darf die Publikation das Etikett „Journalismus“ tragen.

Pascal Sigg, infosperber 16.12.2021 (online)