Diversität ist zwar Thema in Redaktionen. Dabei geht es aber meist um Migrationshintergrund und Geschlecht, über soziale Herkunft wird hingegen kaum diskutiert. (Paid)
Stefan Binder, horizont.at, 08.05.2023 (online)
In den Anfangsjahren des Fernsehens kamen die Redakteur:innen aus anderen Branchen: Theater, Verlage, sie waren Fachredakteur:innen und es gab Fachredaktionen für die verschiedenen Bereiche. In den Redaktionen arbeiteten Experten für ihr Gebiet, die Entscheidungen, die sie trafen, waren auf ihrer Kompetenz aufgebaut…
Was ist passiert, dass den Sendern das Rückgrat abhandengekommen ist? Ich wage zu behaupten, dass ganz wenige Redakteur:innen heute noch über Dramaturgie, Qualität eines Filmes diskutieren können, sie sehen Programme als Produkte, als Ware. Ich will das Rad nicht zurückdrehen, wir leben…
Diversität ist zwar Thema in Redaktionen. Dabei geht es aber meist um Migrationshintergrund und Geschlecht, über soziale Herkunft wird hingegen kaum diskutiert. (Paid)
Stefan Binder, horizont.at, 08.05.2023 (online)
Zudem wird die Zeitvernichtung durch die „beständigen Meetings und Abstimmungsrunden“ für das Crossmediale Newscenter bemängelt.
Kurt Sagatz, tagesspiegel.de, 27.4.2022 (online)
Eine Nebenwirkung der Crossmedialität ist, dass alle immer über alles informiert sein sollen, damit keine Doppelarbeit entsteht. Das führt leider auch dazu, dass jeder permanent Informationen erhält, die er gar nicht benötigt. Und das passiert meistens auf endlos langen Sitzungen.
Dass die Schuld alleine der Autorin gegeben wurde, empfand ich als einen Mangel an Verantwortung. Leider erlebt man das immer öfter, die Sender wollen die Preise, aber nicht die Verantwortung für Probleme übernehmen, die beim Drehen entstehen.
Sabine Rollberg, jungewelt.de, 30.4.2022 (online)