Lesetip: ARD-Inforadios im digitalen Zeitalter

Annette Mende fasst Ihren Beitrag für Media Perspektiven (10/2014) so zusammen:

„Im intermedialen Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Nutzer ist der Hörfunk, insbesondere die Informationsradios, nach wie vor ein stabiler, essenzieller Faktor. Substitutionseffekte sind bisher nicht nachzuweisen. Das Radio hat sich in der digitalen Medienwelt als vitales und verlässliches Medium erwiesen. …  Weiterlesen Lesetip: ARD-Inforadios im digitalen Zeitalter

Wie Jugend Medien nutzt: Ulrich Wilhelm versus Volker Herres

Ulrich Wilhelm begründet die Entscheidung, für das Jugendprogramm des BR UKW-Frequenzen zu nutzen, folgendermaßen: „Jugendliche hören noch immer sehr viel UKW-Radio, während die Fernsehnutzung deutlich zurückgegangen ist. Ohne Verbreitung auf UKW werden wir für Puls nie die erforderliche Grundbekanntheit schaffen. … Wenn…

Die neue Webradio-Quote

„Mit der ma 2014 IP Audio I hat die agma erstmals eine Webradio-Quote veröffentlicht, die nicht nur dringend notwendig war, sondern auch ein erster wichtiger Schritt Richtung glaubwürdiger Währung ist – vorausgesetzt, eines Tages werden ma Radio und ma IP Audio vereint.“ So Sebastian Pertsch, der sich mit dieser „Währung“ beschäftigt und die Webradio-Charts analysiert. „Auffällig ist, dass die etablierten UKW-Sender die Charts dominieren. Lediglich RauteMusik (Platz 3), The Wave (Platz 32) und detektor.fm (Platz 35) und damit nur 9 Prozent sind reine Webradios, die also ausschließlich über das Internet empfangen werden können.“

Fragwürdige Ermittlung der Radioquoten

„Ich kann mich nicht daran erinnern, wann die Verweildauer je gefallen war“, schreibt Sebastian Pertsch auf radioszene.de. „Scherzhaft sagen nicht wenige Radiokollegen nach jeder ma: Irgendwann gibt es mehr Hörer als Deutschland Einwohner hat.“ Und er setzt sich damit auseinander, wie die Daten gewonnen werden und was sie aussagen.

Für die aktuelle Radioquote wurden 68.584 CATI-Interviews (telefonische Befragungen) durchgeführt. „In Relation zu den 73,4 Mio Bundesbürgern, die als Basis dienen“ sei dies wenig, „schließlich spräche jeder einzelne Befragte für mehr als 1.000 Hörer.“ Sein Hinweis dazu: „Gerade mal 10 Befragte können über den Verlust eines Arbeitsplatzes im Sender oder über eine essenzielle Programmänderung entscheiden. Lassen Sie sich das auf der Zunge zergehen! Und selbst wenn es 50 Interviews sind, sie stehen für im Schnitt 50.000 Hörer.“ Weiterlesen Fragwürdige Ermittlung der Radioquoten

Community-Radios gab es auch ohne Internet und Soziale Netzwerke

Oliver Jungen hat sich auf die Spuren des Erfolgs von 1Live begeben. 1-Live-Chef Jochen Rausch sieh ein großes Problem darin, dass die ARD außerhalb des Radios fast kein junges Publikum mehr erreiche: „Das sind die Beitragszahler von morgen, und werden die später…