Zitiert: Es braucht mehr Ostdeutsche in Medien und Wissenschaft!

Denn die Ergebnisse zeigen, dass die Art und Weise, wie wir Medien nutzen und bewerten, mit unserem Alltag und unserer Identität zusammenhängt. Es reicht also nicht, Mediennutzung im Osten allein auf die DDR-Zeit zu schieben. Wichtiger sei die Zeit nach 1989, meint…

Zitiert: Wie man Themen erzählen muss

Es ist gibt Themen, die anders erzählt werden müssen als der Watergate-Skandal, den de Wecks Helden Carl Bernstein und Bob Woodward Anfang der 1970er-Jahre aufdeckten. Dass wir heute mehr über Depression, Demenz oder die Auswirkungen von sexueller Gewalt wissen, liegt auch daran, dass Journalistinnen und Journalisten erkannt haben, dass es Geschichten gibt, die ihre Kraft erst im Persönlichen entfalten. Und den Mut hatten, ihren Chefredakteuren zu erklären, dass „kleindramatische“ Themen wie etwa Kindererziehung ähnlich relevant sein könnten wie die geheime Panzerstatistik des Verteidigungsministeriums.

Charlotte Theile, sueddeutsche.de, 30.10.2024 (online)

Zitiert: „Abwanderndes Werbevolumen“

Allein von 2019 bis 2023 sind die Werbeinvestitionen in die Plattformen der drei Technologiekonzerne Google, Amazon und Meta in Deutschland um etwa 66 Prozent gestiegen. 90 Prozent dieser Werbeinvestitionen von Unternehmen werden in Deutschland von Mediaagenturen verteilt, und von den 26 Milliarden des gesamten deutschen Werbemarktes fielen 2023 über 10 Milliarden Euro in die Hände von Google, Amazon und Meta – Unternehmen also, die keinerlei inhaltliche Verantwortung für die von ihnen publizierten Inhalte übernehmen.

MVFP, Presseerklärung, 23.10.2024 (online)

Zitiert: Ampel sagt Zustellförderung für Presseverlage ab

In „absehbarer Zeit“ werde es für Pressehäuser keine staatliche Förderung für die Zustellung von gedruckten Zeitungen und Zeitschriften geben. Das teilte ein Sprecher von Medienstaatsministerin Roth (Grüne) auf Anfrage mit.

Der Deutschen Presse-Agentur sagte er, angesichts der großen wirtschaftlichen Herausforderungen sei es bisher nicht möglich gewesen, im Haushalt Mittel für eine solche Zustellförderung vorzusehen. Das werde auch „in absehbarer Zeit nicht möglich sein“. Und er stellte klar: „Die Arbeiten dazu werden daher zurzeit nicht fortgeführt.“ Im Koalitionsvertrag der Ampel war eine Prüfung von Fördermöglichkeiten vereinbart worden.

Deutschlandfunk, 18.07.2024 (online)