Zitiert: „Generalist:innen“ statt „Fachjournalist:innen“

In dem Zusammenhang sei der „Hauptstadtjournalismus“ zu einem populären Genre geworden, das eher von Generalist:innen als von Fachjournalist:innen geprägt würde. Zudem wurde die Befürchtung geäußert, dass die Redaktionen immer weniger spezialisierte Journalist:innen ausbildeten. T-Online Chefredakteur Schwennicke berichtete, dass er bei der Süddeutschen…

Zitiert: Probleme des Politikjournalismus

Der professionelle Politikjournalismus darf sich nicht auf das Motto „wir sind immer besser“ zurückziehen. Das ist nicht so. Es gibt auch schlechten professionellen Journalismus. Es gibt viele neue Kommunikator:innen in dem Themenfeld, die aber nicht alle unbedingt Journalismus machen. Das bringt das…

Zitiert: Aktuelle AfD-Berichterstattung zu oft ohne intelligente Koordinierung

Der aktuellen AfD-Berichterstattung mangelt es zu oft an einer intelligenten Koordinierung, das Wissen über die Partei wird nicht gesteuert, und die Inhalte werden, wie man neudeutsch sagt, nicht kuratiert. Denn es ist keinesfalls so, dass es das Wissen über die AfD nicht…

Zitiert: Wie Klickökonomie den Journalismus zerstört

Die ZDF-Sendung „Markus Lanz“ muss man sich als eine Dekadenz-Erscheinung der Demokratie vorstellen. Denn dreimal in der Woche, je 75 Sendeminuten, also insgesamt fast vier kostbare Fernsehstunden lang geschieht hier paradigmatisch genau das, was der Soziologe Harald Welzer jetzt folgendermaßen beschreibt. Ablenkung…

Zitiert: Mediale Betrachterperspektive verfehlt oft Kern der Auseinandersetzung

Mir ist aus der Betrachterperspektive noch deutlicher geworden, wie wenig man in der medialen Begleitung der Politik von dem mitbekommt, um das es wirklich geht. Es gibt etwa lange Artikel über das Thema Migration, in denen nichts über konkrete Gesetzesvorhaben steht. Stattdessen wird darüber diskutiert, was man sagen darf oder nicht.

Olaf Scholz, MDR Altpapier, 14.11.2025 (online)