Zitiert: Ohne medienökonomisches Verständnis kann man Journalismus nicht erklären

Wir brauchen das tiefe Verständnis der Neuen Institutionenökonomik, weil wir nur so die Frage der Kommunikationsqualität verstehen. Und da beweist sich eben die Medienökonomie als originär kommunikationswissenschaftlich. Ohne Prinzipal-Agenten-Theorie und ohne die Diskussion um „Adverse Selection“ und den Akerlof-Prozess, der auch erklären…

Zitiert: Die Sprachen der Verleger

Ich musste als Verleger sehr viele Sprachen lernen. Die Sprache der Ökonomie, der Buchhaltung, die Sprache des Verkaufs, der Verträge, schließlich die Sprache der Reden. Ich habe ja unzählige Reden halten müssen. […] Es gab solche Anwandlungen, aber offensichtlich waren sie nicht so stark. Ich habe die Verlagsarbeit immer als Privileg empfunden und ich habe bis zum Schluss auch redigiert.

Michael Krüger, sueddeutsche.de, 07.12.2023 (online)

Zitiert: Welche Wissenschaft am meisten zu sagen hat

Die einzige Wissenschaft, die sich wirklich außerordentlich intensiv in die Politik eingemischt hat und es immer noch tut, ist die Ökonomie. Weder Physik noch Medizin, weder Geschichte noch Philosophie sind derart intensiv mit der Politik und ihren Entscheidungsstrukturen verflochten wie Volks- und Betriebswirtschaft. Sie haben durch offizielle Beratergremien (wie den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, die “fünf Wirtschaftsweisen”) einen erheblicheren Einfluß auf politische Entscheidungen als alle anderen Wissenschaften.

Harald Lesch, Klaus Kamphausen: Denkt Mit! Wie uns Wissenschaft in Krisenzeiten helfen kann. Penguin. 2. AuflageS. 65 f.

Film-Tipp: Oeconomia

Wie wird Geld produziert? Wie hängen Verschuldung und Wachstum zusammen? Regisseurin Carmen Losman begibt sich in OECONOMIA auf die Suche nach den Spielregeln unseres Wirtschaftssystems.

Mediathek der Bundeszentrale für politische Bildung (online)

Zitiert: Warum viele Theorien starker Tobak sind

Wenn eine Theorie keinen blassen Schimmer davon hat, wie der Kapitalismus funktioniert, kann ihr Anspruch, marxistische oder andere radikale Analysen zu ersetzen, natürlich nicht ernst genommen werden.

Vivek Chibber, taz.de, 10.05.2019 (online)