Zitiert: Unterlassene Reform des öffentlich-rechtlichen Systems in 1990

Und da der RBB mehr als ein halber Ostsender ist, muss man auf die unterbliebene und mit Absicht unterlassene Reform des öffentlich-rechtlichen Systems in der Wendezeit zurückkommen. Wie hieß es so schön im ARD-Jahrbuch 1991? „– Darstellung der Zusammengehörigkeit und des aufeinander…

Zitiert: Passen Finanzausstattung und Leistung zusammen?

Aber auch ein Rundfunk, der zehn Euro im Monat kostet, kann zu teuer sein und keine Akzeptanz finden, wenn die Leistung dazu nicht stimmt. Die Frage ist immer, passen Finanzausstattung und Leistung zusammen. Insofern müssen diese Frage die Länder beantworten, wenn sie festlegen, was der öffentlich-rechtliche Rundfunk leisten soll – und wie föderal er in Deutschland sein soll. Daraus folgt dann, was er kostet.

Martin Detzel, sueddeutsche.de, 25.04.2023 (online)

Zitiert: Der kleine Nenner der deutschen Bundesländer-Medienpolitik

Weil sich die bunten Bundesländer-Regierungskoalitionen halt immer einigen müssen, basiert die deutsche Bundesländer-Medienpolitik auf derart kleinen Nennern, dass Parteigrenzen nicht erkennbar sind. Was natürlich nicht heißt, dass die deutsche Bundesländer-Medienpolitik immer oder oft recht hätte. […] Wem sich in Medien-Dingen eher vertrauen lässt – der parteiübergreifend einigen Bundesländer-Medienpolitik mit ihren über Jahrzehnte verkrusteten Mechanismen, oder der EU, die sich jede Menge neue Kompetenzen schafft, ohne schon mal bewiesen zu haben, dass sie sinnvolle Medienpolitik kann, bleibt eine brisante Frage.

Christian Bartels, MDR Altpapier, 18.4.2023 (online)

Zitiert: Carsten Brosda fordert vom Zukunftsrat langfristige Perspektive für ARD und ZDF

Öffentlich-rechtliche Angebote sollten „nicht bloß eine Ausfallbürgschaft für private Medien“ sein, sondern „eine echte Alternative, die antreibt und die blinden Flecken profitorientierten Medien­schaffens ausleuchtet“. Der Zukunftsrat könne Politik nicht ersetzen, aber den ersten Aufschlag liefern, der die breite Debatte ermögliche. Für „fatal“…

Zitiert: Öffentlich-rechtliche Rundfunksender steigen bei Twitter aus

Kanadas öffentlich-rechtlicher Rundfunksender CBC nicht mehr bei Twitter […] Der Sender begründete die Entscheidung am Montag damit, dass Twitter CBC und seine französischsprachige Version Radio-Canada als „regierungsfinanziert“ gekennzeichnet habe, wie dies bisher nur bei Medien autoritär geführter Länder wie Russland oder China…