Zitiert: Medien suchen einen neuen Ton

Viele Medien, etwa der MDR, die Regionalzeitungen suchen einen neuen Ton, neue Offenheit, um ihrer Kernaufgabe nachzukommen: Die Gesellschaft miteinander im Gespräch zu halten. Darauf werden wir künftig angewiesen sein.

Friedrich Küppersbusch, taz.de, 01.09.2024 (online)

Zitiert: Fast zwei Drittel der Medien-Werbeumsätze gehen an die Digitalgiganten und Plattformkonzerne

Was es bedeutet, die Einnahmemöglichkeiten freier Medien durch Werbung zu beschränken, macht die „Initiative 18“ mit dem Blick auf die Verteilung der Werbeumsätze deutlich. Das Verhältnis zwischen traditionellen, nachhaltig für die Demokratie wirkenden Medien und Social-Medien bei den Werbeeinnahmen werde 2026 in…

Zitiert: Verpufft die Reformenergie für die Öffentlich-Rechtlichen?

Vor allem aber ist ziemlich offensichtlich, dass die Reform der Sender erst einmal ruhen dürfte, sobald die Beitragsklage in Karlsruhe eingereicht ist. Bei den Reformstaatsverträgen, die eigentlich ein Sanierungsplan für ARD und ZDF sind, wäre der Druck für unbestimmte Zeit erst mal raus, die Erneuerung gescheitert.

Claudia Tieschky, sueddeutsche.de, 23.08.2024 (online)

Zitiert: Wer weiß, ob die Weird-Strategie Erfolg haben wird

Tim Walz begann, Trump als weird zu beschreiben. Nicht als hochgefährlich, extremistisch, faschistisch. Sondern als seltsam, lächerlich. Während Joe Biden unermüdlich wiederholte, wie bedrohlich Trump für die Demokratie sei, gelang es Walz, die Luft aus dem Monster herauszulassen. Rhetorisch wenigstens, die Wahl…

Zitiert: AfD-Gegner haben keine eigene Vision

Was die AfD ausmacht und sich innerhalb dieser Partei durchsetzte, entstand in Westdeutschland und hat auch eine westdeutsche Vorgeschichte, die vom „Anwerbestopp“ für Gastarbeiter nach der Ölkrise 1973 über das überfremdungsparanoide „Heidelberger Manifest“ deutscher Professoren von 1981 bis zu Thilo Sarrazins kontroversen…