Für einen Magazinbeitrag auf RTL sucht ein Moderator Frauen und Männer, die ihr Konto überzogen haben, „Gage nach Absprache“, für Mütter, „die manchmal im ganz normalen Alltagswahnsinn die Geduld verlieren“, zahlt der Sender 200 Euro pro Familie. Für eine MDR-Reportage wird ein Mieter mit hoher Radonbelastung gesucht, 100 Euro für einen halben Drehtag, für den WDR Protagonisten mit Schilddrüsenüberfunktion und ein „Büromensch mit Schulterschmerz, der in Physiotherapie ist“, Aufwandsentschädigung je „nach Absprache“. Ehni sagt, künftig solle beim WDR der Rechercheweg komplett offengelegt werden. Die Protagonistenakquise will man in vielen Sendern transparent machen, manche führen bereits, teils stichprobenartig, Rohschnittabnahmen durch. Weiterlesen Zitiert: Protagonistenkauf für RTL, RBB, NDR, WDR, MDR und ZDF
Dokumentiert: Marktanteil steigt, Reichweite sinkt
Das heute-journal hatte im Jahr 2018 im Schnitt 3,77 Mio. Zuschauerinnen und Zuschauer. Im Jahr zuvor, 2017 waren es 3,84 Mio. Obwohl also die Zahl der Zuschauerinnen und Zuschauer gesunken ist, ist der Marktanteil gestiegen, von 14,0 auf 14,1%. (Media Perspektiven, 03/2019,…
