Zitiert: Menschen werden der KI auch 2035 noch etwas voraushaben

Die Inhalte im Netz, all die Textmengen, mit denen die KI lernt, werden schlechter werden. Früher waren das nahezu ausschließlich von Menschen geschriebene Texte, da war natürlich auch Quatsch dabei, aber nicht so viel. Nun aber werden immer mehr KI-generierte Inhalte automatisiert…

Zitiert: Journalismus mit Künstlicher Intelligenz braucht mehr menschlicher Intelligenz

Die Vorstellung, man könne mit KI im redaktionellen Alltag an menschlicher Intelligenz sparen, halte ich für naiv. Die digitale Revolution erfordert eher mehr Investition in menschliche journalistische Expertise als weniger. Wir brauchen diese Fachkräfte, die einordnen, kritisch Quellen hinterfragen und erklären

Mika Beuster, tagesspiegel.de, 31.08.2025 (online)

Zitiert: Ist Social Media von Natur aus asozial?

Zwei Forscher kreieren einen Social-Media-Kanal mit 500 Nutzern und schauen, was passiert. […] Die Studienautoren fanden heraus, dass auch in einer kleinen Simulation eines sozialen Netzwerks drei wesentliche Funktionsstörungen, die soziale ­Medien grundsätzlich hätten, aufträten: ideologische Homogenität, ungleiche Verteilung der Aufmerksamkeit und…

Zitiert: Wer mit einer KI spricht, der spricht mit der ganzen Welt

Niemand soll glauben, es bleibe privat, was man in ein Textfenster eingibt – ein Datenleck bei Chat-GPT führt das gerade besonders drastisch vor Augen. Die Vertrautheit des digitalen Raums ist eine trügerische Verlockung. Wie weit das gehen kann, zeigt nun ein Datenleck…

Zitiert: Übernimmt bei Hörbüchern die Maschine unsere Stimme

KI könne keine echten Sprecher ersetzen, glauben noch viele. Wirklich? Unser Autor ist selbst Hörbuchsprecher und befürchtet das Ende seines Jobs. […]

Ich habe übrigens nicht vor, meine Stimme klonen zu lassen. Solange es Autoren und Verlage gibt, die sich gegen die Entfremdung stemmen, gilt für diese Arbeit dasselbe, was auch in anderen Wirtschaftszweigen seit Beginn der Industrialisierung von Kreativen und Kunsthandwerkern aller Art praktiziert wurde.

Man kann sich diesem Meer aus lauter Massenware entgegenstemmen. Aber es braucht dazu ein Publikum, das genau das zu schätzen weiß. Wie groß das ist, wird sich schon bald ­zeigen.

Jürgen Kalwa, taz.de, 26.08.2025 (online)