Zitiert: Die neuen Klassikstars

Ohne Soziale Netzwerke gehe auch im klassischen Musikbetrieb kaum noch etwas, zeigt eine Dokumentation von Arte über die Musiker Anna Lapwood, Hayato Sumino und Marcin Patrzałek. Alle drei nutzen digitale Kanäle, um ein Millionenpublikum für teils unkonventionell dargebotene Instrumente wie Kirchenorgel oder Akustikgitarre zu begeistern. Die neuen Verbreitungswege böten enorme kreative Freiheiten jenseits des etablierten Konzertbetriebs. Sie brächten jedoch zugleich hohen Druck und den Zwang zu ständiger Selbstvermarktung mit sich.

Lorenz Meyer, Bildblog, 24.10.2026 (online)

Zitiert: Orchester spielen nur zu zwei Prozent Komponistinnen

Drei Tage Musik exklusiv von Frauen in Berlin-Mitte: Das Atalanta-Festival präsentiert Uraufführungen, vergessene Meisterinnen und Mythen – von Kassia bis heute. Man stelle sich einen Buchladen vor, in dem 98 von 100 Büchern von Männern stammen. In der Klassikwelt ist das Alltag.…

Zitiert: Die VerTikTokisierung der ARD

Aber wohin führt die VerTikTokisierung der ARD? Wird das Klassik-Publikum so wirklich erweitert? Wohl kaum. Der Weg von einem Louis-Philippson-Konzert führt selten zu einem Aimard-Abend mit Schönberg-Miniaturen, sondern eher zur Candlelight-Klassik oder zu großen Filmmusikabenden. Und plötzlich ist der Schritt zu Helene…

Zitiert: Notwendigkeit und Nutzen von Rundfunkklangkörpern

MDR-Chor und -Orchester lieferten am Sonntag im Gewandhaus eine auf weiten Strecken exemplarische „Schöpfung“ ab – als beeindruckenden Einstieg für Josep Vila i Casañas, den neuen Chef des Leipziger Rundfunkchors. […]

Sternstunden wie diese „Schöpfung“ belegen die Notwendigkeit von Rundfunkklangkörpern. In Leipzig, da der hiesige Chor als größter der ARD eine Sonderrolle einnimmt, erwächst aus dieser Notwendigkeit auch eine Verpflichtung: mehr große Chorsinfonik auf exemplarischem Niveau aufführen. Zwischen Haydns großen Messen, Mozart, Brahms, Bruckner und Poulenc oder Strawinsky ist da zu viel brach liegengeblieben in den letzten Jahren.

Peter Korfmacher, lvz.de, 14.09.2025 (online)

Zitiert: Länder fordern Konzept für Orchester der ARD

Die Länder sind auf der Suche nach Einsparmöglichkeiten bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. 14 Länder haben die ARD und Deutschlandradio in einer Protokollnotiz zum Reformstaatsvertrag aufgefordert zu prüfen, ob sich die Zahl der Klangkörper reduzieren lässt. Hamburg und Niedersachsen halten dies in der…