Zitiert: Tod eines Kameramanns

Der Kameramann Mansour Karimian wurde 1984 in der ost-kurdischen Stadt Sine (Sanandadsch) im Iran geboren. Seit 2021 lebte er aufgrund der Repression des iranischen Regimes in Rojava. Dort und auch in allen anderen Teilen Kurdistans wirkte er an Filmprojekten mit, darunter an den Spielfilmen „Dema Dirîreşkan“ (Blackberry Season) und „Kobanê“, der Dokumentation „Briefe aus Şengal“ sowie an der Serie „Evîna Kurd“. Im Dezember 2023 wurde er bei einem Luftangriff des NATO-Staates Türkei auf eine Erdölförderanlage bei Tirbespiyê getötet.

Robert Krieg, graswurzel.net, 02.02.2024 (online)

Zitiert: Medien lieben es, Menschen in Generationen einzuteilen. Dabei ist das Humbug

Medien lieben Generationen. Denn das Thema ist auf der einen Seite so universell, dass sich einfach jeder Mikrotrend und jede Alltagsbeobachtung ohne großen Rechercheaufwand daran aufhängen lassen. Zum anderen polarisieren Texte dazu genau in jenem Maße, wie Online-Redaktionen es mögen. Also nicht…

Zitiert: Meta, Google, Musk – Befreit das Netz

Wissenschaftliche Messungen können beweisen, dass die wahrgenommene Vielzahl von Angeboten und Domains im Netz eine Fata Morgana ist. In Wirklichkeit ziehen die digitalen Monopole der großen Netzkerne (GAFAM, also Google, Amazon Facebook/Meta, Apple und Microsoft sowie Tiktok) den Großteil des digitalen Verkehrs…

Zitiert: Noch viel zerstörerischer sind die Effekte der Monopole auf dem Markt der Medien

Die analogen Medien schrumpfen, die digitalen Medien übernehmen. Damit schaffen wir eine pluralistische Medienwelt ab und ersetzen sie durch eine monopolistische Ordnung, die im Gegensatz zu den Prinzipien unserer demokratischen Verfassung steht. Die Dominanz lässt sich daran erkennen, dass schon jetzt in…

Zitiert: Wie die ARD Dialog auf auslagert

Gerade die ARD bietet auf YouTube ganze Sendungen wie zum Beispiel das Satiremagazin „Extra3″ an und kümmert sich dort auch um die Kommentare, lässt zu denselben Sendungen aber keine Diskussion in der ARD-Mediathek zu. Wie ist es vertretbar, die Beitragszahlenden zur Diskussion öffentlich-rechtlicher Inhalte auf private, überwachungskapitalistische Plattformen zu zwingen, für die man dann auch noch die Moderation übernimmt?

Leonard Dobusch, suedkurier.de, 10.02.2024 (online)