Zitiert: Konservativer TV-Haltungsjournalismus ist nicht einfach

Wo sie – namentlich bei BR und NDR – aber „klar“ noch üben müssen, ist der televisionäre Konservatismus. Die neue „Reportagereihe“ gleichen Namens will eine nicht nur gefühlte Lücke im öffentlich-rechtlichen TV-Meinungsspektrum schließen. Das ist aller Ehren wert, aber „Klar“ schmeißt dabei…

Zitiert: Strategische Klagen sollen Zweifel säen

Der Journalismus kommt aus solchen Prozessen selten unbeschadet heraus. Was hängen bleibt: Irgendwas war doch dann falsch an eurem Text, oder? So funktioniert die Mechanik des Zweifel-Säens: Es werden Irritationen gestreut – und kaum jemand verfolgt und versteht die faktischen Details. So…

In der Kritik: „Tagesschau“ befragt Leute wie du und ich

Süffige Straßenumfrage und ein liebliches Jubiläum am Weinberg: In hochpolitischen Zeiten versucht die „Tagesschau“, ihre Zuschauer gefühlvoll abzuholen. Ist das eine gute Idee? […] Seit einiger Zeit kultivieren ARD und ZDF den Irrglauben, dass die vielen, vielen Menschen, die nach Tagen, in…

Zitiert: Wo hat investigativer Journalismus in einer von KI geprägten Welt Platz?

Journalismus war schon immer auch ein Wächter des öffentlichen Interesses, der die Mächtigen zur Rechenschaft zieht. Das ist nicht nur eine berufliche Pflicht, sondern auch die Grundlage seines demokratischen Auftrags. An der Spitze dieses Kampfes für Transparenz und Gerechtigkeit steht besonders der…

Zitiert: „Klartext“

Wenn jemand behauptet, „Klartext“ zu sprechen, sollte man misstrauisch werden. Wer „Klartext“ sprechen möchte, gibt zu, sonst nicht „Klartext“ zu sprechen. Oder suggeriert, dass andere nicht „Klartext“ sprechen würden. Man bezichtigt also sich oder andere der Lüge. Deswegen sollte man alles, was auf „Klartext“-Aussagen folgt, erst einmal grundsätzlich in Zweifel ziehen.

Gilda Sahebi, taz.de, 10.04.2025 (online)