Zitiert: Iraner sollen nach 88 Tagen wieder das Internet nutzen dürfen

Menschen und Geräte im Iran sollen im Laufe des Dienstags wieder Zugang zum Internet erhalten. Doch es könnte beschränkt und teuer werden.

Die iranische Netzsperre soll am Dienstag aufgehoben werden – in welchem Umfang, ist abzuwarten. Seit 28. Februar oder 88 Tagen ist der Iran offline, aufgrund eines Befehls des Nationalen Sicherheitsrates des Landes. Dieser begründete die digitale Totalzensur damals mit laufenden IT-Angriffen, die parallel zu den militärischen Angriffen der USA und Israels auf den Iran erfolgten

Daniel AJ Sokolov, heise.de, 26.05.2026 (online)

Zitiert: Filmschaffende fordern Bleiberecht für Jafar Najafi

Filmschaffende und Filminstitutionen fordern ein Bleiberecht für den iranischen Filmregisseur Jafar Najafi. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner des offenen Briefes sehen sein Leben in Gefahr, wenn er in den Iran zürückkehren muss. Demnach drohen ihm dort Folter, Gefängnis und Berufsverbot. Najafi hat in…

Zitiert: Medien im Iran

Das iranische Regime schränkt die Freiheiten der eigenen Bevölkerung konsequent ein – auch die Medienfreiheit. Doch wie sieht die Lage der Medien im Land angesichts immer stärkerer geopolitischer sowie innenpolitischer Spannungen aus? Wie hat sich die Medienlandschaft seit den 90er Jahren verändert…

Zitiert: Kurzsichtige Medienberichte – Verteufelte Iraner*innen

Für die deutschen Medien ist die iranische Gesellschaft nichts weiter als eine Projektionsfläche. Wie sonst wurden aus Feminist:innen Islamist:innen? […]

Was sind wir also? Vorbildliche Feminist*innen? Kopftuchhassende Islamfeinde? Oder doch fanatisch Religiöse aus dem Mittleren Osten?

Nach all den „Frau, Leben, Freiheit“-Rufen, dem Haareabschneiden und leeren Versprechen ist es erstaunlich zu sehen, wie schnell sich Narrative ändern. Sobald die Möglichkeit verpufft, unterdrückte Frauen durch ein westliches Hilfsprojekt zu befreien, wird die alte Route eingeschlagen.

Leyli Nouri, taz.de, 09.01.2024 (online)