Zitiert: Daran könnte ein Social-Media-Verbot scheitern

Laut einem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes im Bundestag gibt es in Deutschland hohe rechtliche Hürden für ein mögliches Social-Media-Verbot für Kinder. Diese ergeben sich vor allem aus EU-Recht, wie aus dem Gutachten hervorgeht. Der Wissenschaftliche Dienst verwies insbesondere auf die bereits bestehenden…

Zitiert: Über Zahlen lässt sich nicht streiten?

In einer Welt, in der Zahlen Macht haben, ist es wichtig zu verstehen, wie sie zustande kommen. Welche Interessen haben die Auftraggeber? Wie gehen Journalist:innen mit Auftragsstudien um, und welche Verantwortung tragen sie bei der Berichterstattung über deren Ergebnisse? […] Knollmann sagt:…

WiFOR, ARD, ökonomischer Nutzen

In dem WiFOR-Gutachten zum ökonomischen Nutzen der ARD (online) heißt es, dass die ARD 24.000 Menschen direkt beschäftige. Hinzu kämen noch einmal ca. 74.000 indirekte und induzierte Beschäftigungsverhältnisse. Damit hätte man mit 3,03 einen Multiplikator, der mehr als doppelt so groß wie der der gesamten Branche der audiovisuellen Medien- und Rundfunkveranstalter (1,29) sei.

Wenn man sich den 20.KEF-Bericht ansieht, dann ist für die ARD beim Personalaufwand (gesamt) festgehalten, dass die ARD über ca. 29.000 Mitarbeiterkapazitäten verfügt. (S. 138)

  • Fest angestelltes Personal (69% – ca. 20.000 Mitarbeiterkapazitäten)
  • freie Mitarbeiter (23 % – ca. 6.700 Mitarbeiterkapazitäten)
  • Arbeitnehmerüberlassung (2%)
  • Personal bei GSEA ohne eigene Rechtspersönlichkeit (2% nur der ARD zuzuordnen).

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Nun zwei Analysen zum Rundfunkbeitrag

 

Nachdem die Bundesländer schon eine Evaluierung des Rundfunkbeitrags per Werkvertrag an das DIW vergeben haben (siehe hier), sind ihnen nun auch die öffentlich-rechtlichen Sender gefolgt. Unter Federführung des Südwestrundfunks soll eine „ökonomische Analyse des neuen Rundfunkbeitrags“ entstehen, wie die Funkkorrespondenz (15/2013) meldet. Es gehe vor allem darum, die Gründe für die Mehrbelastungen zu analysieren.

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