Zitiert: Diskriminiert zu werden, macht wütend

Ich finde diese Wut berechtigt. Ich empfinde sie selbst. Weil viele so wütend sind, ist der Ton im Netz so rau, die Geduld am Ende, die Kraft erschöpft. Und manche können und wollen ihre Wut nicht mehr zurückhalten. Es ist die Diskriminierung, die den Diskurs gefährdet. Die gilt es anzuerkennen und zu beenden. Dann würde sich auch die Wut legen.

Alice Hasters, sueddeutsche.de, 23.03.2021 (online)

Zitiert: Wenn Gleichberechtigung das Ziel bleibt, ist Gruppenidentität unproblematisch

Das wird aber galant ignoriert und umgedeutet. Hier landet man schnell beim sogenannten Hufeisenargument. Es wird von der Gefahr „rechter wie linker Identitätspolitik“ gesprochen, als ob sie das Gleiche wären. Es gibt aber einen riesigen Unterschied zwischen „White Power“ und „Black Power“,…

Zitiert: Gleichberechtigung in den Hörspielredaktionen der ARD

Der Westdeutsche Rundfunk, der Bayerische Rundfunk und Deutschlandfunk Kultur wollen in ihren Hörspielproduktionen künftig ebenso viele Frauen wie Männer beschäftigen als Regisseure, Komponisten, Autoren und Bearbeiter. Auslöser dieser Selbstverpflichtung sind die so genannten Karlsruher Postulate: Bei den ARD-Hörspieltagen im vergangenen November gab…

Zitiert: Ein Jahr kann reichen, Gleichberechtigung herzustellen

Bei der BBC brauchte es nur ein Jahr. Ein Jahr und ein freiwilliges 50:50-Projekt, sodass heute in vielen Bereichen der britischen Rundfunkanstalt 50 Prozent Frauen arbeiten und auftreten. Es war eine grundlegende Veränderung, jeden Tag analysierten mehr als 500 Teams der BBC ihr Programm mit dem Ziel, ebenso vielen Frauen wie Männern Platz zu geben, freiwillig. Von den Redaktionen wurde das als Wettbewerb verstanden, wer möglichst gleich viele Reporterinnen und Reporter auftreten ließ – und Protagonisten und Protagonistinnen. …

Anna Steinbauer, sueddeutsche.de, 29.08.2019 (online)