Zitiert: „Babylon Berlin“ – Vergleich zwischen Romanvorlage und Verfilmung

Der Vergleich zwischen einer Romanvorlage und einer Verfilmung  hat stets etwas Müßiges an sich. Zu unterschiedlich sind die Erzählweisen, derer sich Romane und Filme oder in diesem Fall Serien befleißigen, als dass ein Vergleich beider mehr als nur ihre simple Divergenz zutage…

Zitiert: Produzentinnen erreichen mit weniger Förderung anteilig mehr Publikum als Produzenten

Filmproduzentinnen brauchen im Schnitt deutlich weniger Fördergeld als ihre männlichen Kollegen, um mit ihren Filmen Menschen ins Kino locken. Die Zahlen stammen aus einer Untersuchung, die Joachim Huber für den Tagesspiegel ausgewertet hat. Danach werden nur 12 Prozent aller Filme allein von Frauen produziert, hingegen 57 Prozent allein von Männern (der Rest sind Gemeinschaftsproduktionen) – und das, obwohl an den Vergabestellen für die Produktionen mehr Frauen als Männer sitzen.

Joachim Huber, tagesspiegel.de, 05.03.2020 (online)

Zitiert: Typus, wie man ihn kaum noch trifft

Joachim von Mengershausen gehörte zu einem Typus von Fernsehredakteur, wie man ihn heute kaum noch in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten trifft, der nämlich nicht in deren Betrieb sozialisiert und damit auf ein Befehl-und-Gehorsam der Hierarchie gedrillt wurde, sondern der erst nach gehöriger Berufs- und Lebenspraxis und damit auch der Ausbildung eines Geschmacks in eine Senderredaktion wechselte. Gerade weil Joachim von Mengershausen seinem Filmgeschmack treu blieb und nie auf so etwas wie die Quote achtete, war er mit den von ihm betreuten Filmen und Serien erfolgreich.

Dietrich Leder, medienkorrespondenz.de, 27.01.2020 (online)

Zitiert: Eine Stunde Fernsehen verursacht im Schnitt einen Ausstoß von 13 Tonnen CO2

Laut der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) verursacht eine Stunde Fernsehen im Schnitt einen Ausstoß von 13 Tonnen CO2 – und bei manch einem Blockbusters wird es deutlich mehr: Beim Katastrophenfilm „The Day After Tomorrow“, der passenderweise die Folgen der Erderwärmung zum Inhalt hat, waren es 10.000 Tonnen CO2, die bei der Produktion ausgestoßen wurden.

Denn klimaneutral ist beim Dreh eines Films fast nichts: Schauspieler und Crew müssen oft über weite Strecken zum Drehort anreisen, der Strom kommt bei Außendrehs häufig vom Dieselgenerator, am Set entstehen Tag für Tag Unmengen an Müll.

Fabian Schmidt, bento.de, 24.01.2020 (online)

Goethe-Institut (online)