Dokumentiert: Filmerfolg unsicher als Börsenspekulation?

„Laut Jürgen Fabritius registriert die Writers Guild in den USA im Jahr um die 50.000 Drehbücher, davon werden 500 realisiert und weltweit vermarktet. Von diesen 500 Titeln machen 25 Filme 90 % des Umsatzes. Da sei, so Fabritius, selbst das Spekulieren an der Börse noch berechenbarer.“

 

 

Dagmar Scheibert in black box Nr. 232, März 2013, S. 11

 

So fördert man nicht das Weimarer Dreieick im Film

 

 

Im Juli letzten Jahres feierte das Weimarer Filmfest „Trekoulor“ Premiere. Es wurden Filme aus Deutschland, Frankreich und Polen gezeigt. Dies sollte ein „ausdrücklicher Bezug auf das Weimarer Dreieck“ sein. „Zu einer Kinostadt gehört ein Filmfestival“, sagte damals Ulrike Köppel, die Geschäftsführerin der Weimar GmbH, zur Eröffnung. Weiterlesen So fördert man nicht das Weimarer Dreieick im Film

Steuergelder für Serien und Soaps?

 

Damit will Medienboard-Geschäftsführer Elmar Giglinger den TV-Standort Berlin-Brandenburg stärken, teilt er Joachim Huber im Tagesspiegel-Interview mit. Dabei will er nicht als „als Geschmackspolizei fungieren. Es geht uns um die Kernfragen: Welche Formate haben die größte Chance, in Berlin-Brandenburg realisiert zu werden?“

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Zitat: Der Unterschied zwischen Hit und Flop beim Film liegt bei einer Zuschauerdifferenz von 0,9% der Bevölkerung

„Am Ende ist es so, wenn zwei Prozent der Bevölkerung unseren Film richtig toll finden und ins Kino gehen, dann haben wir 1,6 Mio. Zuschauer. Das heißt, dass 98 Prozent der Leute in Deutschland nicht in diesem Film waren. … Wir reden also über ganz verschwindend kleine Minderheiten. Man kann überhaupt keine Kunst machen, die nicht von der überwältigenden Mehrheit der Leute abgelehnt oder zumindest nicht wahrgenommen wird. …

 

Ein Film, der gefloppt ist, wurde nur von 0,1 Prozent der Leute gesehen – und der erfolgreiche von einem Prozent der Leute gesehen. Diese 0,9 Prozent sind der Unterschied.“

 

Sven Regener, Blickpunkt:Film 8/13, S. 16

 

Dokumentiert: Kinobesucherzahlen in den EU-Staaten sind 2012 sind im Vergleich zum Vorjahr stärker zurückgegangen als in ganz Europa

 

 

Zur Berlinale veröffentlicht die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle des Europarats jedes Jahr ihre Schätzungen zur Entwicklung des europäischen Kinomarkts. Danach gingen die Besucherzahlen in den EU-Staaten im Vergleich zu 2011 um 2,4 Prozent zurück. In ganz Europa lag das Minus nur bei 0,9 Prozent. Seit dem Jahre 2009 geht die Zahl der Kinobesucher in den EU-Staaten zurück.

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