Zitiert: Einordnung feministischer Außenpolitik

Es gibt inzwischen eine Art vorauseilenden Gehorsam gegenüber den Taliban. Eine Frau sagte bei einem Treffen mit der EU: „Wir verstehen die Ideologie der Taliban und wissen, warum sie uns zum Schweigen bringen. Aber wir verstehen nicht, warum die internationale Gemeinschaft dasselbe tut.“ Die Unfähigkeit oder Unwilligkeit der internationalen Gemeinschaft, den Frauen in Afghanistan Gehör zu schenken, ist schockierend und peinlich. Auch Länder mit einer sogenannten feministischen Außenpolitik, darunter Deutschland, verhalten sich nicht feministisch.

Payvand Seyedali, sueddeutsche.de, 03.01.2025 (online)

Zitiert: Es gibt kein feministisches Filmemachen beim Fernsehen

So etwas wie feministisches Filmemachen kenne ich beim Fernsehen nicht. Das lineare und das öffentlich-rechtliche Fernsehen sind keine feministischen Medien. Ich kann mir als Regisseurin nicht aussuchen, mit wem ich produziere, mit wem ich drehe, wer die Hauptrollen spielt. All das ist…

Zitiert: Wer hinter der Kamera arbeitet, entscheidet, wie die Person vor der Kamera abgebildet wird

Und damit auch, wie wir als Zuschauer:innen sie sehen. In der Entstehungsgeschichte des Kinos wurde der Bereich hinter der Kamera sehr schnell männerdominiert. Weiblich gelesene Körper hingegen wurden vor der Kamera in Szene gesetzt und sexualisiert. […] ich beschreibe Ihnen mal eine…

Zitiert: „gendered shot design“

Regisseurin Nina Menkes erforscht systematischen Sexismus in der Filmindustrie. Ihr Film „Brainwashed: Sex-Camera-Power“ läuft auf der Berlinale. … Das System besteht aus Netzen von Ideologie und Praxis, die interagieren. … Und es gibt die Inszenierung des weiblichen Körpers, die Frauen objektifiziert und…