Stefan Raue: „Die Einordnung ist das Wichtigste“

Wir haben, zugespitzt gesagt, die merkwürdige Diskussion, Medien wären gut, wenn sie nur das abbilden, was ist. Und so einfach ist die Geschichte nicht. Fakten sagen für sich gar nichts, die Einordnung ist das Wichtige, der Diskurs darüber ist das Wichtige. Meinung ist keine Kampfansage an den anderen, ist kein Beitrag zum inneren Bürgerkrieg. Es kommt nur darauf an, dass Meinungen in einer fairen Weise diskutiert werden können. …. Öffentlich-rechtliche Medien haben zwei Aufgaben: zu spiegeln, was in der Gesellschaft ist. Und es einzuordnen. Wir können auf keines von beiden verzichten.

Stefan Raue, faz.net, 15.11.2020 (online)

Zitiert: Wie Framing und Storytelling Menschen beeinflussen

Um Meinungen zu ändern, wird oft auf Mittel wie Framing und Storytelling zurückgegriffen. Eine Meta-Analyse fragt, wie effektiv diese sind. …. Eigentlich sind Narrative medienvermittelte Erzählungen mit klarem Anfang, Mittelteil und Ende, die Informationen über Handlungsorte, handelnde Charaktere und ungelöste Konflikte enthalten.…

Zitiert: Wahrheit im Journalismus

Wahrheit sind die relevanten Fakten, die die Journalisten in einen klugen, informierten Kontext stellen, daraus mehr machen als das bloße Faktum, daraus Erklärungen schaffen, Deutungen über die Welt schaffen.

Tom Schimmeck, @mediares vom Deutschlandfunk, 22.01.2020 (online)

Zitiert: Warum berichtet niemand über Gretas Fakten

Die Süddeutsche Zeitung schreibt in einem Artikel mit “Ich werde die ganze Zeit gehört” über den Auftritt von Greta Thunberg beim Weltwirtschaftsforum in Davos, ihr Auftritt “beeindruckt”. Die Autorin beschreibt, was die 17-jährige Aktivistin an hat, wer neben ihr auf dem Podium…