Zitiert: Wissenschaft lebt von Diskussionen

Nicht zuletzt während der Corona-Pandemie, als die Bevölkerung quasi zeitnah erleben konnte, wie Wissenschaft Wissen schafft, war zu erkennen, dass viele Menschen bis dahin gar nicht wussten, dass Wissenschaft keine Sache ist, die ganz dogmatisch Erkenntnisse produziert. Plötzlich wurde ersichtlich, dass Wissenschaft…

Zitiert: Warum sich mit Bullshit so gut punkten lässt

Wer keine guten Argumente hat, aber hochgestochen formuliert, steht oft erstaunlich gut da in Diskussionen. …. Demnach erhöht es die Überzeugungskraft eines schwaches Argumentes, wenn dieses mithilfe funkelnder Bullshit-Phrasen maskiert und präsentiert wird. Das Gegenteil ist hingegen der Fall, wenn ein Diskutant…

Zitiert: Reduktion des Journalismus soll Nachdenken verhindern

Tatsächlich geht es nicht darum, ob ein Ministerpräsident nun dies tut oder das oder ob ein Virologe recht hat oder nicht. Sich darauf zu fokussieren, ist eben genau die Reduktion auf ein gedankliches Minimum, die die Diskussion über die notwendigen Veränderungen verhindert. In vielem scheinen diese Art von medial aufgebauschten Geschichten genau dieses Ziel zu verfolgen – zu verhindern, dass die Menschen nachdenken und Dinge anders machen könnten.

Georg Diez, taz.de, 27.05.2020 (online)

Zitiert: Der Unterschied zwischen Diskussion und Debatte

Julia Reda: „Diskussion heißt, ich unterhalte mich mit Ihnen mit dem Ziel, dass wir uns am Ende verstehen, Debatte heißt, ich unterhalte mich mit Ihnen für ein Publikum, um das Publikum von meinem Standpunkt zu überzeugen, ohne das Ziel, meine eigene Meinung zu ändern. Die meisten öffentlichen politischen Auseinandersetzungen sind Debatten.“

Julia Reda in der 3Sat-Doku „Die empörte Republik“, 14.09.2019 (online bis 19.09.2019)