Zitiert: Problematisch – Experten aus „Denkfabriken“ sind bei ARD und ZDF ständig in Talkshows und Nachrichtensendungen

Die Attraktivität von Thinktanks in der Medienöffentlichkeit ist ein in dieser Dichte neues Phänomen, und wenn man sich die Geschichte der Institution vergegenwärtigt, die im Deutschen meist mit „Denkfabrik“ übersetzt wird, erscheint diese Entwicklung fast paradox. Etabliert hat sich der Begriff im…

Zitiert: „Ohrenbetäubende Sprachlosigkeit“

Vergiftete Debatte? ARD, ZDF und Deutschlandradio sind sehr erfolgreich, “aber politisch unter Druck wie nie”, sagt Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue in einer Rede bei einem kirchlichen Empfang in Magdeburg, die epd Medien dokumentiert. Er kritisiert die Forderungen einiger Minister­präsidenten, den Rundfunkbeitrag nicht zu erhöhen. Raue betont die Bedeutung des ÖRR für die Demokratie. Gleichzeitig passe die Haltung “Kultur und Nachrichten gut, Unterhaltung schlecht” nicht zu den Erwartungen der Menschen. Zudem beobachtet Raue, dass der RBB-Skandal zwei Trends ausgelöst hat, “die die Sender und Medien mittelfristig verändern werden”.

turi2.de, 05.08.2023 (online)

Zitiert: Sieben von sechzehn ist keine Einstimmigkeit

Doch selbst wenn ein Land oder auch sieben, mit „sozialen Belastungen“ argumentieren würden, wäre eine Beitragserhöhung, wenn sie die KEF empfiehlt, kaum zu verhindern. Denn die Richter stellten auch fest, dass nur alle Länder gemeinsam von der KEF-Empfehlung abweichen könnten. Sie begründen…

Zitiert: Hoffnung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Es hat Sinn, als Gesellschaft bei den Öffentlich-Rechtlichen den ökonomischen Druck rauszunehmen, der einen bestimmten Effekt auf Berichterstattung haben kann. So bekommen wir eine andere Perspektive, die in Konkurrenz zu der privatwirtschaftlichen Logik ein umfassenderes, breiteres Bild unserer Öffentlichkeit erzeugt. Meine Hoffnung ist, dass man die Legitimation bei Bürgerinnen und Bürgern stärken kann, wenn man den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als Instrument einer freien demokratischen Gesellschaft erklärt, das diese sich selbst gibt, um über sich selbst ins Gespräch zu kommen.

Carsten Brosda, turi2.de, 08.07.2023 (online)