Zitiert: Vielfältigen Journalismus sichern

Die Ursache der finanziellen Krise des Journalismus ist aber nicht, dass die Öffentlich-Rechtlichen Texte ins Internet schreiben. Und schon gar nicht besteht die Lösung darin, es ihnen zu verbieten. Statt den falschen Gegner zu bekämpfen, sollten wir darüber nachdenken, wie wir vielfältigen Journalismus sichern können, wenn es der Markt nicht mehr kann. Das ist auch Aufgabe der Politik.

Doch weder die Verlagslobby noch die verantwortlichen Politiker:innen denken offenkundig an das, worum es eigentlich gehen sollte: die Möglichkeit für alle, sich umfassend und verlässlich zu informieren. Ganz egal, ob in Wort, Bild oder Ton.

Anna Biselli, netzpolitik.org, 25.10.2024 (online)

Zitiert: Es gibt viele Möglichkeiten, den ÖRR zu „verschlanken“

Es gibt viele Möglichkeiten, den ÖRR zu „verschlanken“, ein Euphemismus für den Abbau von Arbeitsplätzen und die Verringerung des Angebots. Dass bei der Ministerpräsidentenkonferenz in Leipzig ausgerechnet der Weg gegangen wurde, auf dem Information, Kultur und der Nachwuchs auf der Strecke bleiben,…

Zitiert: Beschlossen, nichts zu beschließen

Die Länderchef*innen einigen sich auf eine Zukunft der gebührenfinanzierten Sendeanstalten. Aber nur, weil wichtige Entscheidungen vertagt wurden. Steffen Grimberg, taz.de, 25.10.2024 (online) Aus dem Beschluss der MPK vom 25.10.2024 (pdf)  „3. Sie nehmen in Aussicht, zu dem als Anlage beigefügten Staatsvertragsentwurf spätestens…

Zitiert: Verdrängungshypothese unterstellt ein Nullsummen-Verhältnis

Die Verdrängungshypothese unterstellt ein Nullsummen-Verhältnis, bei dem öffentlich-rechtliche Medien zulasten privater Anbieter profitieren. Die akademische Forschung legt aber eine andere Hypothese nahe, nämlich dass öffentliche Dienste als eine Form von Marktaufbereitung dienen können – also nicht einfach eine Nachfrage befriedigen, sondern die…