Zitiert: Verein will Programmreform von Deutschlandfunk per Eilantrag stoppen.

Der Verein InformationsQualität des früheren CDU-Bundestagsabgeordneten Günter Nooke will die geplante Programmreform des Deutschlandradios per Eilantrag stoppen. Ein entsprechender Antrag sei vor dem Verwaltungsgericht Köln gestellt worden, teilt der Verein mit. Die Kläger wollen verhindern, dass ab 1. Dezember sieben Fachsendungen vom Äther gehen, und fordern eine Leistungsanalyse vor dem Umbau. Auch aus der Belegschaft des Senders, von Gewerkschaften und vom eigenen Hörfunkrat hatte es Kritik an den Plänen gegeben. Das Deutschlandradio hatte daraufhin u.a. erklärt, dass der Umbau kein Sparprogramm sei und die Fachredaktionen erhalten bleiben würden.

Turi2.de, 06.10.2026 (online)

Zitiert: Deutschlandradio erzielte 2025 Überschuss von 17,2 Millionen Euro

Erwartet wurde ein Fehlbetrag, am Ende des Jahres 2025 erzielte das Deutschlandradio jedoch einen Überschuss. Grund dafür waren unter anderem höhere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. […] Das Ergebnis sei damit um 34,7 Millionen Euro besser gewesen. Der Hörfunkrat des Deutschlandradios…

Zitiert: Der Medienrat macht sich Gedanken

Eine ebenso komplexe wie wichtige Aufgabe hat der neue Medienrat für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk erhalten. Das von den Bundesländern geschaffene sechsköpfige Sachverständigengremium soll bewerten, ob die Sender ihren Auftrag insgesamt erfüllen. Dabei geht es beispielsweise um eine ausgewogene und vielfältige Berichterstattung –…

Zitiert: ARD, ZDF und Deutschlandradio vernachlässigen ihren Wesenskern

Wenn man weiß, dass auch in den quotenunabhängig finanzierten öffentlich-rechtlichen Sendern sehr großer Erfolgsdruck auf neuen Ideen und Sendungen liegt. Die Medienforschung bescheinigt gerne, es müsse dringend mehr für diejenigen getan werden, die noch wenig Berührung mit dem Programm haben. Die zum Beispiel schnelle Unterhaltung oder Eskapismus wünschen. Die Öffentlich-Rechtlichen waren schon immer auch für diese Bedürfnisse da, doch der Wesenskern der Sender ist ein anderer. Nämlich hochwertige Information anzubieten, Unterhaltung und Kultur, wie sie sich sonst kaum finanzieren ließe.

Aurelie von Blazekovic, sueddeutsche.de, 25.09.2026 (online)

 

Zitiert: Die Führungskräfte in den Sendern sind zu oft Bürokraten

Die Führungskräfte in den Sendern sind zu oft Bürokraten, die sich gut fühlen, wenn andere Menschen mit Hochschulabschluss ihnen in Whiteboard-Meetings mit Schaubildern über sogenannte „Silos“, oder Zielgruppen referieren. Cappelluti sitzt in einer Fußgängerzone mit einem Zuschauer auf der Bank. Eine Situation,…