Zitiert: Warum man die ÖRR nicht schwächen darf

Bleibt die Frage, was die Politik seit Jahren antreibt, den ÖRR schwächen zu wollen. Die Steigerung des Rundfunkbeitrags auf knapp 19 Euro kann kein ernsthaftes Argument sein; schon ein Netflix-Premiumabo kostet 20 Euro. Bleiben zwei Erklärungsansätze. Erstens: Die Existenz eines relevanten, nicht…

Zitat: Ein Hintergrund für wachsende Unzufriedenheit in den Sendern

Die Situation stelle sich eher so dar, schreibt er: Der Druck auf die Mitarbeitenden sei in den vergangenen Jahren gestiegen. Frei gewordene Stellen seien nicht nachbesetzt worden. Die Pandemie habe das Programm dominiert, auf Kosten anderer Themen. Die Digitalisierung habe für die Etablierung neuer Arbeitsabläufe gesorgt. Diskussionen seien kurz gekommen, dafür habe es mehr Ansagen als früher gegeben. Von einer „Entfremdung“ ist im Artikel die Rede, von einem „unzureichend moderierten Wandel“. Also von Distanz.

Götz Hamann indirekt zitiert in: MDR Altpapier, 22.9.2022 (online)

Zitiert: Bedingte „Staatsferne“ von ARD und ZDF

Öffentlich-rechtliche Anstalten können, selbst wenn ihr Spitzenpersonal vollkommen integer agiert und die dortigen Journalist*innen professionell arbeiten, nur bedingt „staatsfern“ oder gar komplett „unabhängig“ sein, obwohl sie es sein sollten. Denn dieselben Parlamentsmehrheiten, die in den Ländern oder – für das ZDF und…

Zitiert: Viele gesellschaftliche Fehlentwicklungen gehen mit dem Zustand des Rundfunks Hand in Hand

Viele Fehlentwicklungen in unserem Land, zumal unter jungen Leuten, sehe ich mit dem Zustand des Rundfunks in Zusammenhang. Woran liegt es wohl, daß Nachdenken in den Ruf gekommen zu begegnen. Man wird kaum ergründen können, welchen Anteil der Rundfunk daran hat; daß…