Zweifellos nimmt die Mehrheitsfindungsberichterstattung in der Debatte enorm viel Raum ein: das oft skizzierte Problem des auf machtpolitische Tektonik spezialisierten Hauptstadtjournalismus.
Klaus Raab, MDR Altpapier, 17.03.2025 (online)
Zweifellos nimmt die Mehrheitsfindungsberichterstattung in der Debatte enorm viel Raum ein: das oft skizzierte Problem des auf machtpolitische Tektonik spezialisierten Hauptstadtjournalismus.
Klaus Raab, MDR Altpapier, 17.03.2025 (online)
Es wird nur der Teil der Wirklichkeit vermeldet, mit dem man oben keinen Ärger bekommt. Dabei könnte Journalismus alles benennen, was im Hamas-Israel-Komplex geschah und geschieht. Alles melden, belegen, zeigen: die Verbrechen der Hamas und die Verbrechen Israels. Die Toten, Versehrten, Gefolterten. Die…
„No Other Land“ gewinnt einen Oscar, aber nicht die Aufmerksamkeit der Medien. Dabei könnte Journalismus alles benennen, was in Nahost geschah und geschieht. […] Die Oscars um acht Uhr morgens: Ich finde auf tagesschau.de keinen Hinweis darauf, dass „No Other Land“ den…
Wie nennen unsere Journalisten, die ja frei, ohne jegliche staatliche Zensur oder Einflussnahme (Artikel 5, Grundgesetz) berichten, das Auftreten westlicher Armeen in der Welt? Es kann durchaus vorkommen, dass der Begriff „Krieg“ verwendet wird – beispielsweise bei der Berichterstattung über den US-geführten…
Wenn man das Mehrheitsprinzip so stark macht, wie Philip Manow es tut, besteht schlicht die Gefahr, dass eine Demokratie in eine Diktatur der Mehrheit über die Minderheit umschlägt. Eine Diktatur der Mehrheit dürfen wir aber unter keinen Umständen zulassen. Mir kommt bei…