Warum die Diskussion pro und contra Adblocker unsinnig ist

„Das Treiben von Werbung ist ebenso legitim wie das Anliegen, diese Werbung nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen. Deshalb halte ich es auch für überflüssig, sich lange mit Argumenten pro und contra aufzuhalten. Die Benutzung eines Werbeblockers bedarf keiner besonderen Begründung. Dass man die Werbung nicht sehen will, ist als Grund nämlich völlig ausreichend.“

 

Thomas Stadler, 18.10.2015 (online)

Dokumentiert: Wie Medienvermarkter die Werbeblockierung verhindern wollen

„Ein denkbares Szenario: Ein Surfer, der etwa auf Bild.de die Banner blockiert hat, könnte dort zunächst per Einblendung aufgeklärt und gebeten werden, die Werbung zuzulassen, um weiter die Finanzierung seiner Lektüre zu sichern. Wenn das nicht hilft, könnte er vor die Wahl gestellt werden, fürs Lesen zu bezahlen oder sonst eben auch die begehrten Inhalte blockiert zu bekommen.

Und damit er nicht auf Spiegel Online ausweichen kann, müsste er auch dort identifiziert und nahtlos streng empfangen werden. Dies könnte auf eine Websiteübergreifende Flatrate für Werbeverweigerer hinauslaufen.“

 

Roland Pimpl auf horizont.net