Neueste Beiträge

Zitiert: Viele große Sender, Medien oder Firmen ohne Haltung

„Aufregung im Netz“ ist im Medienjahr 2023 in etwa so aufregend wie ein Rewe City in Köln-Ehrenfeld, sie scheint aber vor allem achtsame Universitäten, um ihr Image bemühte Konzerne oder größere Sendeanstalten immer noch verlässlich in Krisen zu stürzen. […] Sicher, man…

Zitiert: Demokratie braucht öffentlich-rechtliche Kommunikationsinfrastruktur mit transparenten Algorithmen

Es bleibt nach meiner Überzeugung eine Überlebensfrage für die Demokratie, ob wir eine öffentlich-rechtliche Kommunikationsinfrastruktur im Internet mit transparenten Algorithmen schaffen oder Unternehmen in bestimmten Fällen zur Offenlegung des Algorithmus und zu seiner Veränderung zwingen. Der Staat reguliert bereits die Zulassung von Lebensmitteln und Medikamenten. Das Internet aber kann Gift für unser Hirn sein. Wir dürfen es nicht der Macht der Konzerne und des Profits überlassen.

Fabio de Masi, berliner-zeitung.de, 10.3.2023 (online)

Zitiert: Frauenanteil bei TV-Produktionen steigt nur sehr langsam

Der Bericht analysiert die Besetzung von Schlüsselpositionen bei über 50.000 Spielfilmen und Folgen von Serien für Fernsehen und SVoD, die zwischen 2015 und 2021 produziert wurden: Regie, Drehbuch, Produktion, Kameraführung, Musik und Hauptrollen. Der Anteil der weiblichen Fachkräfte in der Produktion europäischer…

Zitiert: Politikerinnen und Journalistinnen radikalisieren den Diskurs

Man muss von Politiker*innen und Journalist*innen nicht erwarten, dass sie bei Protestaktionen, die Straßen blockieren und Denkmäler und Gemälde symbolisch beschmutzen – zerstört wurde keines – applaudierend daneben stehen. Man kann aber erwarten, dass ihre Kritik differenziert und angemessen ist und dass sie versuchen, sich konstruktiv mit dem auseinanderzusetzen, was solche Aktionen auslöst. Sonst sind es am Ende manche aus Politik und Journalismus, die sich vorwerfen lassen müssen, einen Diskurs radikalisiert und dem Klimaschutz geschadet zu haben.

Simon Sahner, 54books, 6.3.2023 (online)

Zitiert: Filmische Qualität braucht keine Algorithmen

Vielleicht würde sich demnach langsam wieder herumsprechen, dass die Fixierung auf Algorithmen und Tortendiagramme, also auf diese angebliche Auslesbarkeit des Schwarmverhaltens von Zuschauern, noch lange keine Geschichten erzählt, die mitzuerleben sich für den Zuschauer lohnen könnte. Wenn es also gar keinen Schwarm…