Neueste Beiträge

Zitiert: Ausbeutung und Willkür, keine Transparenz

Ausbeutung und Willkür sind ein systemisches Problem in der Filmwirtschaft. Wirtschaftshierarchien sind hier besonders steil zu erleben, Transparenz besonders schwer zu erreichen. Eine immer weiter automatisierte statt kuratierte Filmförderung begünstigt diese Bedingungen, weil sie Produzierende zu kurzen Entwicklungs- und Drehzeiten ermuntert, da Qualität kaum gewürdigt und belohnt wird.

Man hätte sicher auch ein Beispiel aus einer weniger prominenten, publikumsferneren Produktion finden können.

Daniel Kothenschulte, fr.de, 08.05.2023 (online)

Zitiert: Es kann keinen objektiven Journalismus geben

Die Kriterien, wonach eine Redaktion und Journalist:innen auswählen und weglassen, sind immer geprägt durch die Menschen und die Werte des Mediums, für das jemand arbeitet. Die subjektiven Entscheidungen betreffen sämtliche journalistischen Prozesse: von der Themenauswahl über die befragten Quellen wie der Suche nach Expert:innen bis hin zu Bild-, Ton- und Wortwahl im finalen Beitrag. So zu tun, als würde das auf eine neutrale und objektive Weise passieren, ist eine Fata Morgana. Wir müssen viel mehr erklären, wie Journalistinnen und Journalisten arbeiten. Das schafft Vertrauen und Glaubwürdigkeit.

Maren Urner, derstandard.at, 02.05.2023 (online)

Zitiert: Medienförderung als effiziente, transparente, öffentlich gerechtfertigte Marktkorrektur

Dass Medienförderung im Zeitalter desinformativer Gefährdungen tatsächlich notwendig ist, aber als effiziente, transparente, öffentlich gerechtfertigte Marktkorrektur zugunsten jener Medien, die sich um seriösen Journalismus bemühen, mit diesem Gedanken ist weder bei den schutzgeldsüchtigen Medien noch bei der dienstleistungsversessenen Politik eine Auseinandersetzung zu…

Zitiert: ARD reduziert Transparenz

Ausklang der mehr als zahlreichen Antrittsinterviews des ARD-Vorsitzenden zu Jahresbeginn bleibt zu hoffen, dass er Wort hält. Hoffen lässt die Tatsache, dass die Unterstützung durch externe Expertise der Hamburger PR-Agentur Fischer-Appelt, welche die ehemaligen WDR-Sprecher Birand Bingül und Svenja Siegert einkaufte, um…

Zitiert: Wie ein Skandal in den Hintergrund gerät

Das Timing der Kampagne ist genial, die Publikation ein fast perfekt orchestrierter Marketing-Coup. Das Buch erscheint pünktlich zur Leipziger Buchmesse. Nur eine Woche zuvor veröffentlicht „Die Zeit“ die umstrittenen WhatsApp-Ergüsse von Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner. Das höchst erfolgreiche Wochenblatt gehört zum Holtzbrinck-Konzern –…