Neueste Beiträge

Zitiert: Überleben von Qualitätsjournalismus

Wollen Medienhäuser überleben, müssen sie ihr Denken radikal ändern. Klingt komplex, ist aber letztlich nicht so schwer. Sie müssen nur das Gegenteil dessen machen, was Wiele anregt. Als Grundvoraussetzung für heilsbringende Erleuchtung sollten sie zuallererst einmal alle Tools wegwerfen, die im Herzen…

Zitiert: Orchester spielen nur zu zwei Prozent Komponistinnen

Drei Tage Musik exklusiv von Frauen in Berlin-Mitte: Das Atalanta-Festival präsentiert Uraufführungen, vergessene Meisterinnen und Mythen – von Kassia bis heute. Man stelle sich einen Buchladen vor, in dem 98 von 100 Büchern von Männern stammen. In der Klassikwelt ist das Alltag.…

Zitiert: Rundfunkfreiheit schützt auch UKW-Zugang für Veranstalter

Die Rundfunkfreiheit schützt nicht nur bestehende Programme, sondern auch den chancengleichen Zugang zu knappen Übertragungskapazitäten. Genau dieser Zugang wird hier durch den Gesetzgeber abgeschnitten: Frei werdende UKW-Frequenzen werden nicht neu ausgeschrieben, sondern dem Markt entzogen. Nutzbare Frequenzen liegen brach, neue Anbieter werden…

Zitiert: Solange es Feminismus gibt, sind Feministinnen umstritten

Das gehört zum Berufsbild, und Alice Schwarzer hat das gewusst. Louise Ottos Frauen-Zeitung gab es ab 1849 nur drei Jahre lang, dann wurde sie vorsichtshalber verboten; unterwegs wurde in Sachsen die „Lex Otto“ erlassen, ein Gesetz, das Frauen das Herausgeben von Zeitungen…

Zitiert: Österreichische Musiker wollen mehr Radio-Sendezeit

Der Anteil österreichischer Musik bei Ö3, Kronehit, 88.6 und Co. soll erhöht werden. Diese Forderung stellt ein neues Bündnis, bestehend aus Vertretern der Musikwirtschaft und Musikerinnen und Musikern, auf. Mit der Kampagne #OhneFrequenz soll darauf aufmerksam gemacht werden, wie wichtig Radiopräsenz für Musikkarrieren ist und sie letztlich auch kulturelle Vielfalt und heimische Wertschöpfung stärkt. Ziel ist, in den kommenden Monaten einen Forderungskatalog auszuarbeiten.

„Wenn ein Song ins Radio kommt, ist das eine riesengroße Chance, Reichweite zu gewinnen“, sagte David Buder am Donnerstag bei einer Pressekonferenz.

APA, derstandard.at, 22.10.2026 (online)