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Zitiert: Ist Gendern der „Tod der Sprache“?

Es war ein kleines Experiment am vergangenen Montag, dem Internationalen Frauentag: In der gesamten ZiB2 waren keine männlichen Mehrzahlformen zu hören. Ganz am Ende der Sendung erklärte ich es kurz: „Männer waren mitgemeint.“

Bis dahin war es niemandem aufgefallen: Kein einziges Mail, kein Tweet, keine Facebook-Reaktion. Ganz anders ist es, wenn ich in der Sendung „gendere“, also ein Mehrzahlwort wie Politiker*innen spreche – mit einer kurzen Pause, weil man das „Gendersternchen“ selbst ja nicht sprechen kann. Also: Politiker innen.

Armin Wolf, Blog, 11.03.2021 (online)

ARD, ZDF und Deutschlandradio: Solidarische Integration und Staatsferne

Der Hamburger Kultur- und Mediensenator Carsten Brosda (SPD) nannte bei dem Colloquium „solidarische Integration als Grundlage gesellschaftlicher Handlungsfähigkeit“ als künftige Antwort auf die Frage, warum es den öffentlich-rechtlichen Rundfunk weiterhin brauche. Diese Diskussion sei zuletzt vernachlässigt worden, nachdem die ursprüngliche Begründungsgrundlage, Knappheit…

Zitiert: Warum Unternehmen keine Öffentlichkeitsarbeit machen

Der Begriff Öffentlichkeitsarbeit ist ein typisch deutscher. Er suggeriert, dass Unternehmen gegenüber der Öffentlichkeit eine Arbeit zu leisten hätten, zu deren Bedingungen. Aber, wenn es denn jemals überhaupt so war, dann stimmt das schon längst nicht mehr. …. Im Verhältnis von Unternehmen…

Dokumentiert: Wir müssen bestimmte Dinge sein lassen, damit wir neue Dinge tun können.

So RBB-Intendantin Patricia Schlesinger im Chefin­gespräch mit Peter Turi im turi2 Clubraum. Unter “sein lassen” fällt die Streichung zweier Formate, 75 freie Mitarbeiterinnen sollen nicht mehr im bisherigen Umfang beschäftigt werden. Ein Sender muss die Möglichkeiten haben, sich zu verändern, erklärt Schlesinger.…