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Zitiert: Aus Flexilibisierung des Programmauftrags folgt Indexierung des Rundfunkbeitrags

Die Länder haben bereits die Idee diskutiert, den Beitrag nicht mehr durch die KEF berechnen und 16 Landtagen vorzulegen, sondern weitgehend mittels eines Indexes staatsfern festzusetzen. Diesen Ansatz halte ich nach wie vor für zielführend. Vor allem, weil er das Problem löst, wie sich ein Finanzbedarf a priori überhaupt festlegen lässt, wenn es kein beauftragtes Programmbukett mehr gibt. Dann liegt eine Steuerung über Budgets und eine moderate Indexierung der Budgets nahe. Das ist eine strukturelle Konsequenz der nötigen Flexibilisierung.

Dr. Carsten Brosda, medienpolitik.net, 07.06.2021 (online)

Zitiert: 70 Datenjournalisten unter dem Dach des Netzwerks Recherche organisiert

Der Austausch zwischen uns Datenjournalist:innen war immer schon sehr gut, auch über Redaktionsgrenzen hinweg. Hin und wieder treten aber Behörden und andere Institutionen an uns heran, um mit uns über unsere Anforderungen zu sprechen. Bisher hatten wir niemanden, der uns offiziell vertreten…

Zitiert: Nutzungsmotive für klassische Radioangebote

Die wichtigsten Nutzungsmotive, klassische Radioangebote zu hören, sind die Wünsche, Spaß haben zu wollen und Informationen zu erhalten. Für über 80 Prozent der Bevölkerung sind diese Aspekte relevant, um Radioinhalte zu nutzen. Die Nutzung von Radiosendungen oder Beiträgen auf Abruf im Internet…

UNO-Sonderberichterstatters für Folter, Nils Melzer, zum Fall Julian Assange

Nils Melzer räumt nach und nach mit allen Meinungen auf, die wir zum Fall Assange zu haben glauben. Ausgangspunkt dabei immer: seine eigenen Vorurteile. Er gesteht, er habe den Fall letztlich nur aus Pflichtgefühl angenommen. Damit stellt sich Melzer gleich mit allen…

Zitiert: Streamingplattformen sind für Arthouse-Filme keine Alternative zum Kino

So sind mit den Fernsehanstalten entsprechende Senderechte vereinbart und die Filmförderer haben ihre Mittel an einen Kinostart gebunden. Eine Streamingplattform müsste dann ja eigentlich mindestens das gesamte Herstellungsbudget aufbringen, um den Film zu refinanzieren. Nach meiner Meinung und das bestätigen die Meldungen der letzten Wochen, rechnet sich das nur für große prestigeträchtige Mainstreamfilme und in Einzelfällen. Aber für die Mehrheit der Kinofilme, für die Branche insgesamt, wird eine Streamingplattform das Kino nicht ersetzen können, weder finanziell noch inhaltlich.

Jakob D. Weydemann, medienpolitik.net, 19.11.2020 (online)