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Zitiert: DRITTE können Mainstream bleiben, da es digital Ausweichmöglichkeiten gibt

Das NDR Fernsehen ist sehr erfolgreich. Wenn es nach meinem persönlichen Geschmack ginge, könnte es ruhig kantiger, auch moderner sein. Und bis vor einer gewissen Zeit hätte ich Ihnen recht gegeben und gesagt, wir müssen das ändern. Wir müssen das politischer machen, etwas beunruhigender. Aber erfreulicherweise haben wir jetzt Ausweichmöglichkeiten. Wir sind nicht mehr eingekastelt in das lineare Fernsehen. Ich habe jetzt verschiedene Publika auf verschiedenen Ausspielwegen. Und kann denen Unterschiedliches anbieten. Das ist ein Befreiungsschlag.

Anja Reschke, epd medien, 04.06.2021 (online)

Zitiert: Öffentlich-rechtliche und privatwirtschaftliche Medien sorgen für umfassende Information?

Dass ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk auch heute noch sinnvoll ist, liegt darin begründet, dass ein duales Mediensystem, in dem unterschiedliche Logiken die Produktion von Medieninhalten ermöglichen, unterschiedliche Perspektiven auf die Welt und unsere Gesellschaft zulässt. Öffentlich-rechtliche und privatwirtschaftliche Medien haben jeweils ihre blinden…

Zitiert: handfeste Gründe für Journalismusoffensive von Pro7 und RTL

Im November 2020 wurde ein neuer Medienstaatsvertrag verabschiedet. In Paragraf 84 (Absatz 3) zum Stichwort „Auffindbarkeit in Benutzeroberflächen“ verbirgt sich ein entscheidender Nebensatz, der für Privatsender existenzielle Bedeutung hat. Er sieht vor, dass solche Sender, „die in besonderem Maß einen Beitrag zur…

Zitiert: Wählerstromanalysen sind „auf Sand gebaut“

Die Wählerwanderungen sind ein prägnanter Beleg dafür, wie sich einige Meinungsforschungsinstitute (in diesem Fall Infratest dimap) den Bedürfnissen ihrer Auftraggeber beugen, obwohl die Daten, die den Berechnungen zugrunde liegen, fragwürdig sind. So waren die Panel-Teilnehmer beim MainzerMedienDisput 2017 einhellig der Ansicht, dass…

Zitiert: Vielfaltsvorgaben für die Prime Time

Hier greifen die Länder einen Ansatz aus dem Bundesverfassungsgerichtsurteil aus dem Jahre 2018 auf. Wir wollen die Besonderheit bzw. die besonderen Möglichkeiten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bei der Gestaltung des Gesamtangebotes zum Ausdruck bringen. Kurz gesagt geht es uns darum, dass das besondere öffentlich-rechtliche Angebotsprofil künftig noch sichtbarer wird. Das reicht bis hin zu möglichen Vorgaben, dass dies vor allem in Zeiten geschehen soll, in denen die Nutzung des öffentlichen-rechtlichen Angebots üblicherweise besonders hoch ist.

Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, medienpolitik.net, 27.05.2021 (online)