Neueste Beiträge

30 Jahre Arte: Fernsehen für Nichtfernseher

Geistreich, eigensinnig, auch selbstverliebt … Arte ist deutsch-französische Fernsehkultur? Unsinn, die gibt es nicht, so wenig wie es deutsch-französische Literatur oder deutsch-französische Malerei gibt. Nein, Arte ist deutsches, französisches, europäisches Fernsehen in sechs Sprachen. Nationale Differenzen, nationale Eigenheiten und Sonderlichkeiten dürfen weiterhin…

Zitiert: Diversität im Schauspiel

Man spielt etwas. Es ist immer ein Spiel! Und das ist wunderbar! Wo soll das hinführen, wenn Männer keine Kleider mehr tragen dürfen oder Frauen keine Anzüge? Wenn man sich als Autor nicht irren darf? Wenn man richtig liegen muss? Who the fuck says, was richtig ist? In der Kunst hoffentlich niemand! Kunst ist ein Experimentierfeld. Es sind Versuche, das Leben zu schildern und uns dadurch einen Schritt weiterzuführen. Wenn es keine Versuche mehr sein dürfen. Was soll es dann sein?

Max Faberböck, epd medien 17/22, 29.04.2022 (online)

Zitiert: Besserwisserei und Parteipolitik in Talkshows

Besserwisserei und Parteipolitik in Talkshows ist das, was mir gerade aufstößt. Ich bin bekennender Politik-Fan und schaue gerne Gesprächsrunden. Momentan aber finde ich es oft schwierig, wie viele selbst ernannte Putin-Expertinnen, Militärexperten, Politikerinnen und Journalisten immer schon ALLES vorher wussten. Keiner hat…

Zitiert: Warum ARD und ZDF aus dem ARTE-Geld zu wenig Vielfalt machen

ARD und ZDF inklusive der regionalen und Spartensender bieten ja eigentlich die Chance zu einer wunderbar reichen Vielfalt. Diese Monotonie, die Sie ansprechen, resultiert zum einen aus dem Sparzwang. Aus Angst vor Doppelstrukturen, die von Sparfüchsen und Rechnungshöfen gebrandmarkt werden könnten, zentralisiert…

Zitiert: Techkonzerne setzen Monopolstrukturen als Kriegsmittel ein

Das eigentliche Problem besteht jedoch darin, dass die Techkonzerne ihre Monopolstrukturen erstmals im größeren Umfang als Kriegsmittel einsetzen. Die einschneidenden Maßnahmen sind zudem, obwohl sie entscheidenden Einfluss auf das Kriegsgeschehen haben können, in keiner Weise demokratisch legitimiert. Damit erweisen sich die Konzerne…