Zitiert: Geht Online-Werbung ohne Datentauschrausch?

Verlage reden nicht gerne im Detail über ihre Werbefinanzierung. Um so bemerkenswerter ist ein Text, den die „New York Times“ vor kurzem veröffentlichte: „Als Branche geben Nachrichtenorganisationen eine jämmerliches Bild ab, wenn es um die Privatsphäre geht“, schreibt Robin Berjon, der für…

Zitiert: Einmal eingeführte Überwachungsinstrumente werden später ausgeweitet.

Ein Paradebeispiel dafür ist die einheitliche Steuer-Identifikationsnummer, die jetzt als Personenkennziffer zum Datenabgleich der Bürger:innen genutzt werden soll. Alternative und datenschutzfreundlichere Modelle hat die Bundesregierung bislang verworfen, obwohl ihr Vorschlag verfassungswidrig sein dürfte. …. Eine einmal eingeführte Struktur, deren Zwecke sowie die Befugnisse von Behörden können nach ein paar Jahren entgegen allen Beteuerungen ausgeweitet werden. Oft genug geschieht dies auch, das zeigt die Erfahrung. Dafür liefert die Steuer-ID selbst den besten Beweis.

Markus Reuter, netzpolitik.org, 09.07.2020 (online)

Zitiert: Öffentlich-rechtliche Alternative jenseits von Tracking und Werbefinanzierung mit regionaler Verankerung

Gerade die Öffentlich-Rechtlichen, die sich aktuell – nicht zu Unrecht – als noch wichtiger empfinden als ohnehin immer, können derzeit wertvolle Lehren ziehen. Etwa was die Fülle ihrer Angebote betrifft. Lineares Fernsehen funktioniert weiter – und je besser, desto wichtiger seine Sendungen…

Zitiert: Algorithmen als nützliche Hilfsmittel oder Gefahr?

Die Sorge vor einer Übermacht der Algorithmen ­beschäftigt Politik und Öffentlichkeit. Da kann etwas Grundwissen über ihre Funktion nicht schaden. … Dazu kommt, dass oftmals nicht alle Daten zur Verfügung stehen, die für eine exakte Berechnung notwendig wären. Ein autonomes Auto beispielsweise…

Zitiert: Vermeintliche Anonymität

Die Telekom hat dem Robert-Koch-Institut Daten zur Verfügung gestellt, um die Verbreitung des Coronavirus besser zu verstehen. Doch so anonym wie gedacht, sind diese Daten möglicherweise nicht. …. Ein britisch-belgisches Forscherteam veröffentlichte 2019 in der Fachzeitschrift „Nature“ eine Studie, in der sie am Beispiel eines Datensatzes einer Krankenkasse, den sie anonymisiert verkauft hatte, zeigte, dass mit weiteren enthaltenen Daten die Personen relativ einfach wieder identifizierbar waren. 15 demographische Merkmale genügten, damit 99,98 Prozent korrekt wiedererkannt wurden.

Marlis Prinzing, tagesspiegel.de, 22.03.2020 (online)