Zitiert: Warum Journalisten nach rechts “wandern”

Es hat sich eher noch schlimmer entwickelt, wenn man sieht, was mit dem früheren „Spiegel“-Mann Matthias Matussek passiert ist und anderen Ex-Meinungsführern, sogar „Medienwissenschaftlern“, die besinnungslos nach rechts wandern. Es gibt ja wenig Peinlicheres als ältere Männer, die aus Angst vor Statusverlust plötzlich ihre patriotische und strukturkonservative Gefühligkeit entdecken. Das hat natürlich auch mit dem Statusverlust des taktgebenden Journalismus insgesamt zu tun. Das ist ja inzwischen ein musealisierter Beruf, ganz unabhängig davon, dass seine Kritik- und Machtkontrollfunktion notwendiger ist denn je.

Lutz Hachmeister: Dieser Diskurs hat keinen Anspruch auf mich. Medienkorrespondenz.de, 1.12.2019 (online)

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"Die aktuelle Höhe des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro entspricht längst nicht mehr dem realen Aufwand", sagte der BR-Rundfunkratsvorsitzende Lorenz Wolf. "Legt man die derzeitige Rücklagenentnahme auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann werden heute real 18,35 Euro verausgabt. Diese Rücklage wird bis 2020 gänzlich erschöpft sein. Mit 17,50 Euro wäre der vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 nicht realisierbar." Dwdl.de, 06.12.2018 Weiterlesen    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)