Zitiert: Spotify-Modell für News

Die Krise der Medien verstärkt sich mehr und mehr: Angesichts der sinkenden Werbeeinnahmen würden Bezahlmodelle an Bedeutung, so die Fög-Forscher. Die Zahlungsbereitschaft bleibe in der Schweiz aber auch im Jahr 2020 tief – nur 13 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer geben an, für Online-News zu bezahlen (2016: 10 Prozent). Am meisten zugenommen hat die Zahlungsbereitschaft bei jungen Frauen zwischen 18 und 24 Jahren und beträgt aktuell 19 Prozent (2016: 7 Prozent). „Dies weckt Hoffnung, dass eine Generation heranwächst, die wieder vermehrt bereit ist, für News im Web zu bezahlen“, so das Fög. Voraussetzung dafür seien zielgruppengerecht aufbereitete Inhalte sowie neue Bezahlmodelle, die den Bedürfnissen der jungen Generationen entsprechen, wie etwa ein „Spotify für Journalismus“. „Die Suche nach dem Geschäftsmodell der Zukunft wird weiter andauern“, fasst Eisenegger zusammen und er fordert: „Eine stärkere direkte Medienförderung bleibt daher notwendig, und zwar für Print- wie Onlinemedien.“

persoenlich.com, 26.10.2020 (online)

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Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)