Zitiert: Größere Auswahl führt nicht zu mehr Vielfalt

Es ist daher wichtig, Auswahl nicht mit Vielfalt zu verwechseln. Es mag immer mehr angebotene Inhalte geben, doch diese Inhalte sind in immer geringerem Maß wirklich unabhängig und haben mit dem Leben der Menschen und ihrem gesellschaftlichen Umfeld immer weniger zu tun. Allein in Europa investieren öffentlichrechtlicheRundfunkanstalten jährlich mehr als 18 Milliarden Euro in lokale Inhalte. Davon entfallen über 80 Prozent auf Originalproduktionen.

Und wir wissen, dassdort, wo die Finanzierung der öffentlichrechtlichen Sender eingefroren oder gekürzt wird, diese Lücke nicht durch andere Investitionen geschlossen wird. Als Förderung lokaler Ideen und Talente ist dies nicht nur für die heimische Kreativbranche von großem Wert. Es ist auch wesentlich für die kulturelle Entwicklung und die Gestaltung unserer nationalen Identitäten.

Delphine Ernotte, Tony Hall, FAZ, 15.01.2019 (nicht online)

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"Die aktuelle Höhe des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro entspricht längst nicht mehr dem realen Aufwand", sagte der BR-Rundfunkratsvorsitzende Lorenz Wolf. "Legt man die derzeitige Rücklagenentnahme auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann werden heute real 18,35 Euro verausgabt. Diese Rücklage wird bis 2020 gänzlich erschöpft sein. Mit 17,50 Euro wäre der vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 nicht realisierbar." Dwdl.de, 06.12.2018 Weiterlesen    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)