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Jan
14
Mo
10:00 Öffentliche Anhörung zum 22. Run... @ Sächsischer Landtag
Öffentliche Anhörung zum 22. Run... @ Sächsischer Landtag
Jan 14 um 10:00
Drs 6/15332 Gesetz zum 22. Rundfunkänderungsstaatsvertrag, Gesetzentwurf der Staatsregierung Plenarsaal
Jan
29
Di
14:00 Die Bedeutung des BVerfG-Urteils... @ Hotel Ellington, „Kleine Lounge“,
Die Bedeutung des BVerfG-Urteils... @ Hotel Ellington, „Kleine Lounge“,
Jan 29 um 14:00 – 17:30
Das BVerfG hat mit seinem Urteil vom 18. Juli 2018 entschieden, dass der Rundfunkbeitrag im Grundsatz mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Das Urteil enthält auch Aussagen über die Rolle der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten nicht nur im[...]

Eine andere Rechnung: Wie man den Rundfunkbeitrag auch senken bzw. lange Zeit weiter konstant halten könnte

In den letzten (immer vierjährigen) Beitragsperioden haben die Sender immer Erhöhungen zwischen 1,3 und 2,0 Mrd. Euro für vier Jahre anerkannt bekommen. Die normale Steigerung liegt also zwischen 300 und 500 Mio. Euro im Jahr.

Wenn die Befreiungstatbestände durch die Bundesagentur für Arbeit übernommen werden, werden zwischen 600 und 700 Mio. Euro im Jahr zusätzlich eingenommen.

Die Nettoausgaben für die Altersversorgung liegen bei 2,2 Mrd. Euro in 4 Jahren. Pro Jahr handelt es sich also um 550 Mio. Euro. Um diese Kosten könnte man die Anstalten entlasten, wenn die Altersversorgung in eine „Bad Bank“ ausgelagert wird.

Die Sportkosten liegen in Sportjahren wie 2018 laut KEF bei ca. 900 Mio. Euro. Wie hoch sie in den Nichtsportjahren sind, stellt die KEF nicht dar. Wenn diese um ein Drittel reduziert werden, hätte man in einer Beitragsperiode mindestens 600 Mio. Euro zusätzlich zur Verfügung – in einem Jahr stünden also 150 Mio. Euro bereit.

Wenn man das zusammen nimmt, kommt man auf Einspar-/Entlastungsmöglichkeiten von 1,3 bis 1,4 Mrd. Euro – im Jahr. Dies entspräche einer Beitragssenkung von ca. 2,90 bis 3,10 Euro. Wenn man die Altersversorgung nicht auslagert, liegen die Entlastungsmöglichkeiten bei 750 bis 850 Mio. Euro im Jahr, man könnte den Rundfunkbeitrag um ca. 1,65 bis 1,85 Euro senken – oder für mindestens 12 Jahr stabil halten.

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Zitat der Woche
"Die aktuelle Höhe des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro entspricht längst nicht mehr dem realen Aufwand", sagte der BR-Rundfunkratsvorsitzende Lorenz Wolf. "Legt man die derzeitige Rücklagenentnahme auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann werden heute real 18,35 Euro verausgabt. Diese Rücklage wird bis 2020 gänzlich erschöpft sein. Mit 17,50 Euro wäre der vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 nicht realisierbar." Dwdl.de, 06.12.2018 Weiterlesen    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)